DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)
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TAGESTHEMA
Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS und sein US-Partner Northrop Grumman sind bei dem milliardenschweren Tankergeschäft mit der US-Luftwaffe aus dem Rennen. Beide werden sich nicht um den 35 Mrd USD schweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums bewerben. Die Ausschreibungsbedingungen würden den Wettbewerber Boeing klar bevorzugen, teilten die Unternehmen am Montagabend mit. Der Airbus-Vorstandsvorsitzende Thomas Enders begründete den Rückzug mit der "Voreingenommenheit" der US-Regierung sowie den unfairen Wettbewerbsbedingungen bei der Neuausschreibung des Milliardenauftrags. Anders als die erste Ausschreibung, die Northrop/Airbus 2008 gewonnen hatte, sei die jetzige Ausschreibung "maßgeschneidert auf den kleineren und weniger leistungsfähigeren Flieger der Konkurrenz. Es geht hier nicht mehr um das beste Tankflugzeug und auch nicht um einen fairen Wettbewerb", sagte Enders der "FTD".
AUSBLICK KONJUNKTUR
Keine wichtigen Daten angekündigt.
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
KONJUNKTUR JAPAN
Der japanische Frühindikatorenindex hat seinen Aufwärtstrend zu Jahresbeginn fortgesetzt und hat im Januar um 2,4 Punkte von 97,1 im Vormonat zugelegt. Im Dezember 2009 war der Frühindikatorenindex um 3,5 Punkte auf 94,7 geklettert. Der Index der gleichlaufenden Indikatoren erhöhte sich auf 99,9 (Vormonat: 97,4).
MÄRKTE AKTUELL (7.44 Uhr)
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.135 -0,1 Nasdaq-Future 1.888 0,0 Nikkei-225 10.568 -0,2 Hang-Seng-Index 21.243 0,2 Shanghai-Composite 3.069 0,5 Kospi 1.661 0,1
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr) EUR/USD 1,3608 -0,1% EUR/JPY 122,4176 -0,5% EUR/CHF 1,4623 -0,1% USD/JPY 89,9620 -0,4% USD/CHF 1,0746 0,1% GBP/USD 1,5012 -0,3% EUR/GBP 0,9065 0,1%
ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)
aktuell Vortag New York USD 81,45 81,87
Der Ölpreis hat am Montag an die Freitagsgewinne angeknüpft und vor dem Hintergrund wieder gestiegener Konjunkturaussichten zugelegt. Dabei kletterte der Preis an der Nymex in einer volatilen Sitzung auf den höchsten Schlussstand seit acht Wochen. Der April-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI verteuerte sich um 0,5% bzw 0,37 USD auf 81,87 USD. Im Tageshoch stieg er bis auf 82,41 USD, während das Tagestief bei 80,75 USD je Fass lag. Für größere Preissteigerungen lasse der Markt aber unverändert eindeutige Zeichen einer Nachfrageerholung vermissen, merkten Handelsteilnehmer kritisch an. "Die Richtung am Ölmarkt weist weiterhin nach oben. Aber wir nähern uns einem Widerstand bei 82,50 USD, dessen Überwindung schwierig werden dürfte", erläuterte ein Händler.
AKTIEN TOKIO (SCHLUSS)
Knapp behauptet - Nachdem der Nikkei-225 in den vergangenen beiden Sitzungen um 4,3% zugelegt hatte sei es zu Gewinnmitnahmen gekommen. Aufgrund der guten Vorgaben von der Nasdaq zeigten sich die Technologiewerte mit leichten Aufschlägen. Mit dem Anstieg über 10.500 Punkte sei der Markt einfach überhitzt, so ein Teilnehmer. Zudem wurde auf die am Donnerstag anstehenden Konjunkturdaten aus China verwiesen, die im Fokus der Investoren stünden. Sollten diese sehr stark ausfallen, könnte dies die Sorgen in Bezug auf weitere geldpolitische Maßnahmen durch die chinesische Notenbank erhöhen und folglich die Märkte belasten.
AKTIEN CHINA (MITTAGS)
Etwas fester - Nach anfänglichen Verlusten drehten die Kurse ins Plus. Zur Begründung verweisen Händler auf Gelegenheitskäufe bei Immobilienwerten. Die Aufschläge bei den Immobilienwerten stützen auch den Bankensektor, sagte ein Händler in Shanghai. Allerdings warnen einige Analysten davor, dass die Gewinne des Sektors nicht nachhaltig sein könnten und verweisen auf die am Donnerstag anstehenden chinesischen Konjunkturdaten. Ein Widerstand für den Shanghai-Composite-Index liege weiterhin bei 3.100 Punkten. In Hongkong kommt es nach den jüngsten Kursgewinnen zu einer Konsolidierung.
AKTIEN SEOUL (SCHLUSS)
Gut behauptet - Im späten Handel hat der Markt noch den Sprung ins Plus geschafft. Zuvor hatten Gewinnmitnahmen nach den deutlichen Aufschlägen des Vortages das Sentiment belastet. Der Handel sei insgesamt recht richtungslos verlaufen, so ein Teilnehmer. Mit Aufschlägen zeigten sich die Werte aus dem Telekom-Sektor.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
Mit leichten Abgaben haben sich die Aktien von Texas Instruments im nachbörslichen Handel am Montag gezeigt. Das Unternehmen hat die Prognose für das erste Quartal präzisiert und rechnet nun mit einem Umsatz von 3,07 bis 3,19 Mrd USD, nach zuvor 2,95 bis 3,19 Mrd USD. Die Erwartung für den Gewinn je Aktie wurde entsprechend auf 0,48 bis 0,52 USD nach 0,44 bis 0,52 USD angepasst. Die Schätzungen der Analysten liegen bei einem Umsatz von 3,1 Mrd USD und einem Gewinn je Aktie von 0,49 USD. Die Aktie von Texas Instruments fiel um 0,9%.
NYSE-ECKDATEN
Vortag Umsatz (Aktien) 0,91 Mrd 1,05 Mrd Gewinner 1.797 Verlierer 1.257 Unverändert 118
INDIZES
DJIA 10.553 -0,1% S&P-500 1.139 unv. Nasdaq-Comp 2.332 0,3% Nasdaq-100 1.891 0,1%
Uneinheitlich - Im Handel wurde von einer Pause bei den Wetten auaf die Konjunkturerholung gesprochen. Während im Technologiesektor Telekomwerte und Cisco für eine leicht positive Tendenz sorgten, wurden Titel aus dem Gesundheitssektor gemieden. Hier drückten Aussagen von US-Präsident Barack Obama, der die Versicherungskonzerne wegen Gebührenanhebungen an den Pranger stellte und Reformen anmahnte. Konjunkturdaten gab es nicht. Allerdings deutete der vom Conference Board berechnete Beschäftigungsindikator für Februar auf eine weitere Verbesserung der Lage am US-Arbeitsmarkt hin. Die Unsicherheit über den Ausgang der Gesundheitsreform habe die Sektorwerte belastet, hieß es. Vor diesem Hintergrund verloren Merck 0,4%. Für Pfizer ging es um 0,7% bergab. Hier belasteten zusätzlich Aussagen des Supreme Courts zum Streitfall über Impfstoffe. Verizon hat die Datengeschwindigkeit verbessert, für die Aktien ging es um 1,4% nach oben. SprintNextel rückten um 3,7%. Cisco verteuerten sich um 3,7%. Der Markt habe auf positive Aussagen zu technischen Innovationen am Dienstag gesetzt, so Stimmen. McDonald's stiegen nach positiven Umsatzzahlen um 2,3%.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 99-7/32 -10/32 3,72% 30-Jährige 99 -23/32 4,69%
Leichter - Anleger hätten sich für die anstehenden Neuemissionen positioniert, hieß es. Die in dieser Woche anstehenden Neuemissionen im Volumen von 74 Mrd USD zuzüglich zu den Schatzanweisungen wurden als Belastungsfaktor genannt. Marktteilnehmer gehen vor dem Hintergrund der weiter bestehenden Unsicherheiten über die Geschwindigkeit der konjunkturellen Erholung von einer ordentlichen Nachfrage aus. Allerdings könnten die neuen US-Schulden teurer werden, sagten Händler. Die Renditen für die zehnjährigen Papiere könnten bis auf 3,78% steigen. Als etwas belastend werteten Rentenhändler zudem die Aussagen des französischen Präsidenten Sarkozy, wonach die Eurozone Griechenland helfen werde. Teilnehmer verwiesen auch auf die Daten zum US-Arbeitsmarkt, die für konjunkturelle Zuversicht gesorgt hatten. Der US-Arbeitsmarkt dürfte sich laut Conference Board in den kommenden Monaten weiter verbessern.
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March 09, 2010 01:48 ET (06:48 GMT)
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