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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Die chinesischen Exporte haben im Februar deutlicher zugelegt als erwartet. Die Ausfuhren erhöhten sich um 45,7% gegenüber dem Vorjahresmonat, wie die chinesische Zollbehörde mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 38,0% gerechnet. Es war bereits der dritte Anstieg der Exporte in Folge: Im Januar hatten die Ausfuhren um 21% über dem Niveau des Vorjahres gelegen. Grund für das kräftige Exportplus im Berichtsmonat war - neben der wieder anziehenden globalen Nachfrage - auch eine niedrige Vergleichsbasis im Vorjahr. Im Februar 2009 war der stärkste Rückgang der chinesischen Ausfuhren während der Finanzkrise verzeichnet worden.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    16:00 Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Januar 
          Lagerbestände 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    -0,8% gg Vm 
 
    16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 
          PROGNOSE: +1,60 Mio Barrel 
          zuvor:    +4,03 Mio Barrel 
 
    20:00 Haushaltssaldo Februar 
          PROGNOSE: -220,00 Mrd USD 
          zuvor:    -42,63 Mrd USD 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR JAPAN I

Die Auftragseingänge der japanischen Maschinenbauunternehmen sind im Januar in der Kernberechnung (ohne Berücksichtigung von Kraftwerksanlagen und Schiffbau) wie von Analysten erwartet gefallen. Das Minus betrug saisonbereinigt 3,7% zum Vormonat. Bei dem Rückgang handelt es sich nach Einschätzung von Ökonomen aber lediglich um eine Korrektur nach dem kräftigen Zuwachs um 20,1% im Vormonat.

KONJUNKTUR JAPAN II

Der Rückgang der japanischen Großhandelspreise hat sich den sechsten Monat in Folge abgeschwächt. Sie lagen im Februar 1,5% unter ihrem Vorjahresniveau. Das war der schwächste Rückgang seit Januar 2009. Binnen Monatsfrist stiegen die Großhandelspreise im Januar um 0,1%.

MÄRKTE AKTUELL (7.40 Uhr)

INDIZES

INDEX                Stand  +/- % 
S&P-500-Future       1.140    0,0 
Nasdaq-Future        1.902    0,1 
Nikkei-225          10.564    0,0 
Hang-Seng-Index     21.216    0,0 
Shanghai-Composite   3.048   -0,7 
Kospi                1.662    0,1 
 
 

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD    1,3597   0,0% 
EUR/JPY  122,4614   0,1% 
EUR/CHF    1,4621   0,0% 
USD/JPY   90,0650   0,2% 
USD/CHF    1,0752   0,0% 
GBP/USD    1,4965  -0,2% 
EUR/GBP    0,9086   0,2% 
 
 

ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell    Vortag New York 
USD    81,42      81,49 

Etwas leichter - Die Dollaraufwertung belastete. Der April-Kontrakt auf ein Barrel WTI verbilligte sich zum Settlement um 0,5% bzw 0,38 USD auf 81,49 USD.

AKTIEN TOKIO (SCHLUSS)

Kaum verändert - Der Markt bewegte sich in einer recht engen Handelsspanne. Derzeit würde auf dem Niveau von 10.500 Punkten gekauft und bei 10.600 bis 10.700 Punkten Gewinne realisert. Bis zum Settlement des März-Future am Freitag erwarten Teilnehmer wenig nur Änderung bei dieser Strategie der Investoren. Sollte der Nikkei-225 das Niveau von 10.550 Punkten über den Freitag hinaus und auch nach der Sitzung der Bank of Japan in der kommenden Woche verteidigen, sei ein Anstieg bis auf 11.000 Punkte möglich, so ein Analyst. Das Interesse sei zudem weiterhin auf die Bekanntgabe der chinesischen Verbraucherpreise für den Monat Februar am Donnerstag gerichtet.

AKTIEN CHINA (VERLAUF)

Leichter - Gewinnmitnahmen belasten. Das Abwärtspotenzial des Marktes sei aber begrenzt, da gute chinesische Exportdaten für den Februar veröffentlicht wurden, heißt es von einem Teilnehmer. Allerdings würden sich einige Investoren im Vorfeld der Veröffentlichung der chinesischen Verbraucherpreise für den Monat Februar am Donnerstag weiter zurückhalten, ergänzt ein Analyst.

AKTIEN SEOUL (SCHLUSS)

Kaum verändert - Vor der Bekanntgabe der chinesischen Verbraucherpreise für den Monat Februar am Donnerstag habe Zurückhaltung geherrscht, hieß es. Bei den Gewinnern der vergangenen Tage kam es zur Wochenmitte zu Gewinnmitnahmen. Hier verzeichneten vor allem die Stahle- und Telekomwerte Abgaben.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Facet Biotech haben am Dienstag im nachbörslichen Handel haussiert. Grund war die Ankündigung von Abbott Laboratories, das Unternehmen für 27 USD je Aktie zu übernehmen. Das gesamte Volumen der Übernahme beträgt 722 Mio USD. Im Dezember hatte Facet Biotech noch ein Übernahmeangebot von Biogen in Höhe von 17,50 USD je Aktie abgelehnt. Facet Biotech stiegen bis 19.59 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com um 67,2% auf 27,11 USD. Abbott Laboratories gaben dagegen leicht um 0,6% auf 54,45 USD nach. InterMune waren nach der Schlussglocke ebenfalls gesucht. Die Aktie gewann bis um 19.59 Uhr Ortszeit 64,5% auf 38,33 USD. Ein Ausschuss der FDA hat die Zulassung eines Medikaments des Unternehmens empfohlen.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 1,12 Mrd   0,91 Mrd 
Gewinner        1.749 
Verlierer       1.318 
Unverändert       112 
 

INDIZES

DJIA           10.564      0,1% 
S&P-500         1.141      0,2% 
Nasdaq-Comp     2.341      0,4% 
Nasdaq-100      1.901      0,6% 

Gut behauptet - Die Wall Street hat ihre Gewinne im späten Handel deutlich reduziert. Vor allem Rohstoffwerte waren mit dem Fall der Metallpreise für die Abwärtsbewegung verantwortlich. Im Technologiesektor profitierten Telekomwerte von der technischen Innovation zur schnelleren Datenübermittlung von Cisco. So stiegen AT&T um 1,1% und Verizon Communications um 0,9%. Cisco schlossen nahezu unverändert. Die Aktien waren bereits in Erwartung der Innovation in jüngster Zeit deutlich gestiegen, zudem hat die EU-Kommission die Prüfung der geplanten Übernahme von Tandberg verlängert. Gesucht waren Boeing, die um 0,8% zulegten. Das Wettbewerberduo um die Erneuerung der Tankerflotte der US-Luftwaffe aus Northrop Grumman und EADS hatte sich aus dem Bieterverfahren verabschiedet. Zudem erwägt Boeing eine Produktionsanhebung des Typs 737. Northrop Grumman büßten 0,2% ein. Zu den Verlierern zählten auch Home Depot (-0,9%), Alcoa (-0,8%) und Merck & Co (- 0,8%). TI sanken um 2%. Das Unternehmen hatte den Ausblick nach oben korrigiert, die Hoffnung des Marktes aber enttäuscht. Nach positiven Aussagen zum Umsatzwachstum durch United Airlines zogen UAL Corp um 3,6%.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  99-12/32   5/32       3,70% 
30-Jährige  99-7/32    7/32       4,67% 

Freundlich - Wachsende Sorgen über die Schuldenprobleme europäischer Staaten stützten die Notierungen, nachdem Fitch Portugal vor einer Bonitätsabstufung gewarnt hatte. Zudem forderte die Ratingagentur, dass der britische Staat seine Finanzen rascher konsolidieren müsse als von der Regierung beabsichtigt. Händler sprachen in der Folge von Kapitalzuflüssen in als vergleichsweise sicher angesehene Staatsanleihen aus den USA und Deutschlands. Aber auch eine robuste Nachfrage bei der Auktion neuer Schuldentitel im Umfang von 40 Mrd USD und einer Laufzeit von drei Jahren kam dem Rentenmarkt zu Gute. US-Präsident Barack Obama schloss unterdessen eine Beteiligung der USA an möglichen Rettungsplänen für Griechenland aus.

=== 
   DJG/flf/gei/ros 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

March 10, 2010 01:46 ET (06:46 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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