Gestützt auf Gewinne bei Finanzwerten haben die US-Börsen am Donnerstag im Plus geschlossen. Bankaktien und Versicherungstitel profitierten Händlern zufolge von einem Scheitern parteiübergreifender Gespräche im Senat über Änderungen bei der Finanzmarktregulierung. Zudem traten im Handelsverlauf Sorgen um eine Abkühlung der chinesischen Wirtschaft in den Hintergrund. Die Inflation in dem Land war zwar auf ein 16-Monatshoch gestiegen. Die Anleger befürchten Händlern zufolge deshalb ein Anziehen der geldpolitischen Schrauben durch die chinesischen Zentralbank, wodurch sich die globale Nachfrage abschwächen könnte. Dass China jedoch dadurch deutlich langsamer wachsen wird oder gar in eine Rezession abgleitet, sei erst einmal nicht zu erwarten, meinten Marktteilnehmer. Zudem hatte sich das Handelsbilanzdefizit der USA im Januar überraschend eingeengt.
Der Dow Jones stieg um 0,42 Prozent auf 10.611,84 Zähler und
schloss damit zum dritten Mal in Folge im Plus. Für den
S&P-500-Index
Unter den Finanzwerten stiegen die Papiere des Versicherers The
Travelers
Unternehmensmeldungen indes waren rar gesät. So zeigte sich der
Citigroup-Chef
Der Handy-Hersteller Motorola
Google dagegen streitet derzeit mit der chinesischen Regierung, weil sich der Suchmaschinen-Gigant nicht länger der dortigen Internet-Zensur beugen will. Sollte Google sich tatsächlich, wie angedroht, aus China zurückziehen, müssen sich Hersteller wie Motorola nach Alternativen für ihre Handy-Kunden umschauen. Google-Chef Eric Schmidt sagte nach Angaben des "Wall Street Journal": "Wir stehen in aktiven Verhandlungen mit der chinesischen Regierung". Google war Ziel eines massiven Hackerangriffs aus China geworden und deshalb vor zwei Monaten an die Öffentlichkeit gegangen. Google-Titel stiegen um 0,81 Prozent auf 581,14 Dollar
Der Ölkonzern Devon Energy
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