Nürnberg (BoerseGo.de) - Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung IAB erwartet für das Jahr 2010 eine durchschnittliche Arbeitslosenzahl von 3,5 Millionen. Dies geht aus einer am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktprojektion des Instituts hervor. Gegenüber dem Jahresdurchschnitt 2009 entspricht dies einem Anstieg um 120.000 Personen.
"Die Betriebe scheinen die Möglichkeiten, über flexible Arbeitszeiten die Unterauslastung ihrer Mitarbeiter auszugleichen, weitgehend ausgeschöpft zu haben", erklären die IAB-Forscher. Im Jahr 2009 hätten Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitregelungen die Wucht der Wirtschaftskrise größtenteils abgefangen.
Das IAB sieht im laufenden Jahr auch eine wachsende Zahl an Hartz-IV-Beziehern. Wegen der unverändert schlechten Chancen am Arbeitsmarkt sei es insbesondere für arbeitslos gewordene Personen und für Ausbildungsabsolventen schwer, eine Stelle zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit dürfte sich deshalb erhöhen, heißt es weiter. Erst für 2011 erwarten die Experten keinen weiteren Rückgang der Beschäftigung.
"Die Betriebe scheinen die Möglichkeiten, über flexible Arbeitszeiten die Unterauslastung ihrer Mitarbeiter auszugleichen, weitgehend ausgeschöpft zu haben", erklären die IAB-Forscher. Im Jahr 2009 hätten Kurzarbeit und flexible Arbeitszeitregelungen die Wucht der Wirtschaftskrise größtenteils abgefangen.
Das IAB sieht im laufenden Jahr auch eine wachsende Zahl an Hartz-IV-Beziehern. Wegen der unverändert schlechten Chancen am Arbeitsmarkt sei es insbesondere für arbeitslos gewordene Personen und für Ausbildungsabsolventen schwer, eine Stelle zu finden. Die Dauer der Arbeitslosigkeit dürfte sich deshalb erhöhen, heißt es weiter. Erst für 2011 erwarten die Experten keinen weiteren Rückgang der Beschäftigung.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Weber Sebastian, Redakteur)
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