Osnabrück (ots) - Rückendeckung
Philipp Rösler muss es vorgekommen sein wie die Rückkehr in die heile Welt. Kurzfristig durfte er das verminte Terrain der Bundespolitik verlassen und eine Kuschel-Auszeit im heimischen Landesverband nehmen. Er genoss es sichtlich. Rösler hatte geahnt, dass er sich mit dem Gesundheitsministerium einen der undankbarsten Jobs aufhalsen würde. Aber dass die schwarz-gelbe Regierung in Berlin so krass anders gestrickt ist als das Bündnis in Hannover, war kaum abzusehen.
Während im Land - noch jedenfalls - die Aufgaben nach einem klar abgestimmten Fahrplan harmonisch angegangen werden, fetzen sich im Bund die Koalitionäre über diffuse Abmachungen. Einer hat sich dabei wie ein Terrier an Rösler festgebissen: CSU-Mann Söder, mehr Kollisions- als Koalitionspartner.
Gut tat dem Niedersachsen da die demonstrative Unterstützung seines Landesverbandes. Das gibt ihm Rückendeckung.
Bei Guido Westerwelle verhält es sich anders. Er hat vor der Wahl in NRW gezielt provoziert, um zu mobilisieren. Da darf er jetzt über das Echo nicht jammern.
Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2
Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: 0541/310 207
Philipp Rösler muss es vorgekommen sein wie die Rückkehr in die heile Welt. Kurzfristig durfte er das verminte Terrain der Bundespolitik verlassen und eine Kuschel-Auszeit im heimischen Landesverband nehmen. Er genoss es sichtlich. Rösler hatte geahnt, dass er sich mit dem Gesundheitsministerium einen der undankbarsten Jobs aufhalsen würde. Aber dass die schwarz-gelbe Regierung in Berlin so krass anders gestrickt ist als das Bündnis in Hannover, war kaum abzusehen.
Während im Land - noch jedenfalls - die Aufgaben nach einem klar abgestimmten Fahrplan harmonisch angegangen werden, fetzen sich im Bund die Koalitionäre über diffuse Abmachungen. Einer hat sich dabei wie ein Terrier an Rösler festgebissen: CSU-Mann Söder, mehr Kollisions- als Koalitionspartner.
Gut tat dem Niedersachsen da die demonstrative Unterstützung seines Landesverbandes. Das gibt ihm Rückendeckung.
Bei Guido Westerwelle verhält es sich anders. Er hat vor der Wahl in NRW gezielt provoziert, um zu mobilisieren. Da darf er jetzt über das Echo nicht jammern.
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