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DEVISEN/Euro baut Verluste am Nachmittag weiter aus

DJ DEVISEN/Euro baut Verluste am Nachmittag weiter aus

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Donnerstagnachmittag seine Verluste weiter ausgebaut. Die Verschuldungsprobleme Griechenlands würden als "Entschuldigung" für Abgaben in der Gemeinschaftswährung genutzt, meinte ein Marktteilnehmer. "Man versucht, gegen den Euro zu spielen und auszutesten, wie weit man die Bewegung ausreizen kann", betonte ein weiterer Händler. Sollte die Unterstützung bei 1,3439 USD fallen, laute die Marschrichtung 1,30 USD.

Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou hatte am Donnerstagabend von den EU-Staats- und Regierungschefs Unterstützung für eine Kredithilfe gefordert. Zuvor hatte die Meldung den Euro unter Druck gesetzt, dass Griechenland an Ostern den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Hilfe bitten könnte. Ein späteres Dementi aus Griechenland half dem Euro nicht.

Ein Stratege merkte an, der Markt habe realisiert, dass die jüngste Verringerung der Renditeabstände zehnjähriger griechischer Staatsanleihen um 100 Basispunkte auf der Erwartung einer Vereinbarung zu Griechenland basierte und nicht auf einem tatsächlichen Hilfspaket. Die Helaba ergänzte, dass auch aus technischer Sicht der Abwärtstrend noch nicht als nachhaltig überwunden anzusehen sei.

Auch das Pfund Sterling stand unter Druck. Ein Marktteilnehmer verwies auf Unsicherheit vor der anstehenden Unterhauswahl. Umfrageergebnisse, die auf eine Pattsituation hindeuten, würden negativ betrachtet, da dann "dringend nötige" politische Reformen unwahrscheinlicher würden. Die Abgaben dürften sich in der nächsten Woche ausweiten, weniger zum angeschlagenen Euro als zum Dollar. Hier liege bei 1,4870 USD eine wichtige Marke.

Dagegen ging es für den Schweizer Franken aufwärts, nachdem das Direktoriumsmitglied der Schweizer Nationalbank, Jean-Pierre Danthine, am Donnerstagabend gesagt hatte, das Land müsse sich auf steigende Leitzinsen einstellen. Am Vormittag markierte der Franken bei 1,43212 EUR/CHF ein Allzeithoch zur Gemeinschaftswährung, von dem ausgehend er weiter zulegte.

Die Feinunze Gold stand zum Londoner Vormittag-Fixing bei 1.121,50 USD, zum Nachmittags-Fixing dann bei 1.105,50 USD.

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            Europa        Europa        Europa 
            (Fr.,17.26) (Fr., 12.47)  (Fr., 8.10) 
EUR/USD     1,3520        1,3565       1,3613 
USD/JPY      90,44         90,48        90,43 
EUR/JPY     122,27        122,70       123,10 
EUR/GBP     0,9011        0,8950       0,8963 
EUR/CHF     1,4359        1,4345       1,4392 
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   DJG/mif/flf 
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(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2010 12:28 ET (16:28 GMT)

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© 2010 Dow Jones News
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