Die seit 2008 laufenden Ermittlungen
im Telekom
Apostel widersprach damit einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" vom Samstag, wonach die Staatsanwaltschaft die Verfahren gegen Ex-Konzernchef Kai-Uwe Ricke und den früheren Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel einstellen wird.
BESPITZELUNG VON BETRIEBSRÄTEN UND JOURNALISTEN
"Focus" hatte weiter berichtet, dass die Bonner Ermittler vier Verdächtigen aus der zweiten Reihe den Prozess wegen Untreue und illegaler Auswertung von Telefonverbindungsdaten machen wollen. Dies wollte Apostel nicht kommentieren.
In der Affäre geht es um die Bespitzelung von Betriebsräten, Aufsichtsratsmitgliedern und Journalisten. Konzernmitarbeiter hatten durch den Abgleich von Verbindungsdaten von Aufsichtsräten und Medienvertretern versucht, eine undichte Stelle bei der Weitergabe von internen Informationen zu schließen. Im Frühjahr 2008 war die Spitzelaffäre öffentlich geworden und hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst./tob/DP/stw
ISIN DE0005557508
AXC0007 2010-03-21/14:28


