Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV wird einem Bericht des Nachrichtenmagazins "profil" zufolge beim weltweit größten Ökostromprojekt Desertec einsteigen. Die entsprechenden Verträge sollen in Kürze unterzeichnet werden. Bis 2050 will das internationale Konsortium 400 Milliarden Euro in alternative Energien investieren und rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs decken. Der Großteil soll in solarthermischen Kraftwerken in Wüsten Nordafrikas produziert werden, so das Magazin. Ein großer Vorteil dieser Technologie ist, dass man einen Teil der Sonnenwärme tagsüber in großen Wärmespeichern sammeln und dann nachts oder ganz gezielt bei Lastspitzen an den Dampfkreislauf abgeben kann. Damit kann erneuerbare Ausgleichs- und Regelenergie nach Bedarf im elektrischen Netz bereitgestellt werden. OMV kann damit auch einen wichtigen Beitrag zum Zukunftstrend Elektroautos leisten. Denn für Elektroautos werden zusätzliche nachhaltige Energiequellen erschlossen werden müssen.
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