Die geplanten Finanzhilfen für das von einer schwere Schuldenkrise gebeutelte Griechenland könnte nach Einschätzung von Bundesbank-Präsident Axel Weber ein deutlich höheres Volumen als bisher angenommen haben. Laut einem Bericht der Zeitung "Wall Street Journal" rechnete Weber in einer Rede vor Abgeordneten des Deutschen Bundestages vielmehr mit einem Volumen von 80 Milliarden Euro. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Kreise-Information. Die Bundesbank war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.
Die Euro-Länder wollen Athen laut dem Rettungsplan notfalls mit bis zu 30 Milliarden Euro im ersten Jahr unter die Arme greifen - Deutschland würde davon bis zu 8,4 Milliarden Euro übernehmen. Auf den Internationalen Währungsfonds (IWF) könnten zusätzlich bis zu 15 Milliarden Euro zukommen./jkr
AXC0056 2010-04-20/09:37
