DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)
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TAGESTHEMA
Der Kfz-Absatz in Japan ist im April das neunte Mal in Folge binnen Jahresfrist gestiegen. Wie der japanische Verband der Kfz-Händler am Donnerstag mitteilte, erhöhte sich der Kfz-Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 33,5% auf 222.095 Fahrzeuge. Die Daten genießen unter Ökonomen erhöhte Aufmerksamkeit, da sie verhältnismäßig früh erste Hinweise auf die Entwicklung der Ausgaben der privaten Verbraucher geben.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen (Prognose Gewinn/Aktie in USD in Klammern):
14:00 Rofin-Sinar Technologies Inc, Ergebnis 2Q
22:00 Kraft Foods Inc, Ergebnis 1Q, PROGNOSE: 0,45
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: -8.000 auf 440.000
zuvor: -11.000 auf 448.000
14:30 Produktivität ex Agrar 1Q (1. Veröffentlichung)
annualisiert
PROGNOSE: +2,6% gg Vq
zuvor: +6,9% gg Vq
Lohnstückkosten
PROGNOSE: -0,7% gg Vq
zuvor: -5,9% gg Vq
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
POLITIK/THAILAND
Thailands Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva will im September das thailändische Parlament auflösen und so den Weg für Neuwahlen im November freimachen.
ÖLPEST/USA
Das Weiße Haus will die Haftung von Energiekonzernen für die wirtschaftlichen Folgeschäden von Ölverschmutzungen erhöhen. US-Präsidentensprecher Robert Gibbs stellte sich hinter entsprechende Forderungen aus dem Kongress.
IKB
muss sich einer Klage in den USA wegen des Zusammenbruchs ihrer Zweckgesellschaft "Rhinebridge" stellen, nachdem der Antrag des Unternehmens auf Abweisung der Klage zurückgewiesen wurde.
MÄRKTE AKTUELL (7.30 Uhr)
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.164 0,0 Nasdaq-Future 1.962 0,2 Nikkei-225 10.702 -3,2 Hang-Seng-Index 20.106 -1,1 Shanghai-Composite 2.797 -2,1 Kospi 1.676 -2,5
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr) EUR/USD 1,2819 0,0% EUR/JPY 120,2755 -0,1% EUR/CHF 1,4337 0,1% USD/JPY 93,8180 -0,1% USD/CHF 1,1185 0,1% GBP/USD 1,5101 0,0% EUR/GBP 0,8489 0,0%
ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)
aktuell Vortag New York USD 79,97 79,97
Volle US-Lager und ein weiter steigender Dollar haben den Ölpreis am Mittwoch den zweiten Tag in Folge auf Talfahrt geschickt. Erstmals seit dem 15. März schloss der Preis für Rohöl unter den Marke von 80 USD. Der nächstfällige Juni-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI fiel an der New Yorker Rohstoffbörse (Nymex) zum Settlement um 3,3% oder 2,77 USD auf 79,97 USD.
AKTIEN TOKIO (VERLAUF)
Sehr schwach - Mit heftigen Verlusten sind die Aktienkurse in Tokio nach dem langen Feiertagswochenende am Donnerstag in die verkürzte Handelswoche gestartet. Von Montag bis einschließlich Mittwoch waren die japanischen Finanzmärkte wegen der Feiertage der "Goldenen Woche" geschlossen. Die Kurse reagierren deshalb mit Verspätung auf die Schuldenkrise Griechenlands und die Angst vor den möglichen Folgen für die übrige Eurozone, heißt es. Verkauft würden vor allem die Aktien von Unternehmen, die stark vom Export nach Europa abhingen, ebenso Bankenwerte.
AKTIEN CHINA (MITTAGS)
Sehr schwach - Belastet wird der Markt von Aktien des Kohle-Sektors. Diese litten unter Plänen der australischen Regierung, Bergbaugewinne mit 40% zu besteuern, heißt es. Die Angst vor höheren Zinsen drücke unterdessen die Kurse von Bankenaktien.
AKTIEN SEOUL (VERLAUF)
Sehr schwach - Die griechische Schuldenkrise belastet die Aktienkurse in Seoul. Am Mittwoch war die Börse in Seoul wegen eines Feiertags geschlossen. Am Markt herrsche Angst, dass andere Länder der Eurozone ähnliche Probleme wie Griechenland bekommen könnten, sagen Beobachter. Die Ausschreitungen bei Demonstrationen gegen das Sparprogramm der griechischen Regierung in Athen hätten die Anleger in ihrer Skepsis bestärkt. Bankenwerte litten unter der Angst vor einer weltweit abnehmenden Liquidität.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
JDS Uniphase haben am Mittwoch im nachbörslichen US-Geschehen deutlich nachgegeben, nachdem der Netzwerkausrüster die Ergebnisse für sein drittes Quartal vorgelegt hatte. Das Papier verlor bis 19.59 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com 8% auf 12,59 USD. Prudential Financial wurden bis 19.13 Uhr um 0,8% nach oben genommen, nachdem der Versicherer in seinem ersten Quartal 1,15 USD verdient hatte. Vor Jahresfrist war noch ein Minus von 0,01 USD angefallen. Symantec verteuerten sich um 5% auf 17,07 USD. Der Hersteller von Sicherheitssoftware hatte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz für das Berichtsquartal über den Prognosen liegende Zahlen gemeldet. Um 3,1% nach unten auf 15,10 USD ging es für CBS Corp. Das Medienunternehmen hatte für das erste Quartal ein Ergebnis je Aktie von bereinigt 0,05 USD berichtet, wohingegen der Markt mit 0,06 USD gerechnet hatte. Der Umsatz lag mit 3,53 Mrd USD dagegen über der Konsensschätzung von 3,4 Mrd USD.
NYSE-ECKDATEN
Vortag Umsatz (Aktien) 1,50 Mrd 1,53 Mrd Gewinner 626 Verlierer 2.471 Unverändert 81
INDIZES
DJIA 10.868 -0,5% S&P-500 1.166 -0,7% Nasdaq-Comp 2.402 -0,9% Nasdaq-100 1.958 -0,5%
Etwas leichter - Ein zwischenzeitlicher Ausflug ins Plus war nur von kurzer Dauer. Der Handel stand wieder im Zeichen der europäischen Schuldenkrise, allerdings war die Abwärtsdynamik geringer als am Vortag. Sorgen über ein mögliches Auseinanderbrechen der Eurozone belasteten, nachdem Moody's die Bonität Portugals hinsichtlich einer Abstufung prüfen will. Auch die Unruhen in Griechenland ließen Anleger nicht kalt. Die Aufwertung des Dollar drückte auf die Rohstoffpreise. Am Aktienmarkt traf es daher vor allem Aktien aus den Sektoren Roh- bzw Grundstoffe und Industriegüter, bei letzteren verwiesen Händler auf die sinkenden Exportchancen. Rückenwind erhielt der Markt von Konsumschwergewichten und vom Finanzsektor. So gewannen Wal-Mart 1,4%, Johnson & Johnson 0,7%, Procter & Gamble 0,7% und Coca-Cola 0,9%. Unter den Bankenwerten zogen JPM um 0,5% an.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 100-22/32 12/32 3,54% 30-Jährige 103-30/32 14/32 4,39%
Freundlich - Befürchtungen, dass Griechenland kein Einzelfall bleiben werde und andere Euro-Staaten im Süden der EU ähnliche Probleme bekommen könnten, sorgten für Nachfrage nach den als sicher geltenden US-Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger Anleihen fiel auf das niedrigste Niveau seit Dezember 2009. Unterstützung kam auch vom Finanzministerium. Das US-Schatzamt senkte erstmals seit 2007 das Auktionsvolumen von geplanten Neuemissionen.
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May 06, 2010 01:36 ET (05:36 GMT)
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