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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

DJ MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

=== 

FEIERTAGSHINWEIS

FREITAG: In den USA endet der Anleihehandel wegen des Feiertags "Memorial Day" am Montag schon um 20.00 Uhr MESZ.

TAGESTHEMA

Die Weltwirtschaft befindet sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf einem soliden Erholungspfad, sofern die Probleme in Europa auch effektiv angegangen werden. "Die globale Erholung geht schneller voran als wir erwartet haben", sagte der geschäftsführende Direktor des IWF, Dominique Strauss-Kahn. Zur Überwindung der Schuldenkrise in Europa ist Strauss-Kahn zufolge vor allem Wachstum wichtig. "Es ist sehr nützlich, dass Europa einen Stabilisierungsfonds für in Schwierigkeiten geratene Länder eingerichtet hat, aber diese Ressourcen sollten dazu genutzt werden, das Wachstum anzutreiben", so der IWF-Chef. "Ohne Wachstum wird es sehr schwierig für sie werden, aus der Krise herauszukommen."

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: -16.000 auf 455.000 
          zuvor:    +25.000 auf 471.000 
 
    14:30 BIP 1Q (2. Veröffentlichung) 
          annualisiert 
          PROGNOSE:  +3,4% gg Vq 
          vorläufig: +3,2% gg Vq 
          zuvor:     +5,6% gg Vq 
          BIP-Deflator 
          PROGNOSE:  +0,9% gg Vq 
          vorläufig: +0,9% gg Vq 
          zuvor:     +0,5% gg Vq 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

CHINA

überprüft angesichts der Schuldenkrise in einigen europäischen Ländern einem Zeitungsbericht zufolge seine Wertpapieranlagen in der Eurozone, die sich auf rund 515 Mrd EUR summieren. Vertreter der Devisenbehörde hätten sich in den vergangenen Tagen mit ausländischen Bankmanagern getroffen,in Peking um über die Angelegenheit zu beraten, berichtet die "Financial Times".

KONJUNKTUR JAPAN

Die japanischen Exporte sind im April den fünften Monat in Folge gestiegen und untermauerten somit die Erwartung, dass eine starke ausländische Nachfrage die Erholung der exportorientierten Volkswirtschaft weiter stützen wird. Wie das Finanzministerium mitteilte, erhöhte sich der Wert der Exporte um 40,4% zum Vorjahr. Dies entsprach den Erwartungen von Ökonomen. Zugleich stiegen die Importe um 24,2%.

MÄRKTE AKTUELL (7.26 Uhr)

INDIZES

INDEX               Stand  +/- % 
S&P-500-Future      1.074    1,2 
Nasdaq-Future       1.807    0,9 
Nikkei-225          9.591    0,7 
Hang-Seng-Index    19.340    0,8 
Shanghai-Composite  2.634    0,3 
Kospi               1.611    1,8 
 
 

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD    1,2268   0,9% 
EUR/JPY  110,6316   1,1% 
EUR/CHF    1,4170   0,4% 
USD/JPY   90,2015   0,2% 
USD/CHF    1,1551  -0,5% 
GBP/USD    1,4457   0,6% 
EUR/GBP    0,8486   0,3% 
 
 

ÖLPREIS (NYMEX LIGHT SWEET)

aktuell    Vortag New York 
USD    71,77      71,51 

Der Ölpreis hat nach Veröffentlichung der wöchentlichen Lagerbestandsdaten am Mittwoch mit deutlichen Aufschlägen geschlossen. Der Juli-Kontrakt auf ein Barrel WTI-Leichtöl stieg um 4% bzw 2,76 USD auf 71,51 USD. Zwar waren die Rohölvorräte in der vergangenen Woche überraschend deutlich gestiegen, doch wurde gleichzeitig eine höhere Nachfrage gemeldet. Zudem verringerten sich die Lagerbestände von Benzin und Mitteldestillaten wider Erwarten. Auch andere Konjunkturdaten wie der Auftragseingang langlebiger Güter in den USA waren überraschend gut ausgefallen und weckten wieder Hoffnungen auf eine Erholung der Konjunktur trotz der Schuldenprobleme in Europa.

AKTIEN TOKIO (VERLAUF)

Fester - Mit leichten Aufschlägen zeigen sich die Kurse in Tokio am Donnerstag im Verlauf und holen damit ihre Verluste aus dem frühen Handel wieder auf. Zur Begründung verweisen Händler auf verstärkte Gelegenheitskäufe. Nach dem Rückfall der Kurse an Wall Street im späten Handel am Vortag würden sich viele Anleger aber zurückhalten, heißt es weiter. Der Dow-Jones-Index lag mit 1% im Plus bevor er im späten Handel unter Druck geriet und mit einem Minus von 0,7% schloss. Unter Druck stehen Exportwerte. Der starke Yen gegenüber dem Dollar belaste hier die Notierungen.

AKTIEN CHINA (MITTAGS)

Etwas fester - Damit hat der Markt die Verluste aus dem frühen Handel wieder ausgeglichen. Vor allem die schwachen US-Vorgaben und die Kursabgaben bei den Immobilienwerten hatten das Sentiment zuvor belastet, heißt es. In Hongkong kommt es ebenfalls zu einer Erholung von den Verlusten aus dem frühen Handel. Für den weiteren Sitzungsverlauf wird der Shanghai Composite Index in einer Spanne zwischen 2.600 und 2.700 Punkten gesehen. Die Sorgen der Investoren bezüglich weiterer geldpolitischer Maßnahmen seien wieder etwas stärker in den Fokus der Anleger gerückt, heißt es.

AKTIEN SEOUL (VERLAUF)

Sehr fest - Erholt von den Abgaben aus dem frühen Handel zeigen sich die Kurse an der Börse in Seoul am Donnerstag im Verlauf. Vor allem Aufschläge bei den Technologiewerten würden das Sentiment beflügeln, so ein Teilnehmer. "Der Markt war zuletzt überverkauft und auf dem aktuellen Niveau steigen regionale Fonds wieder ein", so ein Händler mit Verweis auf verstärkte Gelegenheitskäufe. Allerdings stünden ausländische Investoren weiterhin auf der Verkaufsseite, so das von einer Erholung noch nicht gesprochen werden könne, so der Beobachter.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Die Aktien von NetApp waren am Mittwochabend im nachbörslichen New Yorker Geschäft gefragt, nachdem der Datenspeicherkonzern vorläufige Geschäftszahlen über Markterwartung vorgelegt hatte. Das Unternehmen sieht den Überschuss für das erste Quartal auf bereinigter Basis bei 0,43 USD bis 0,47 USD je Aktie und rechnet mit Umsätzen von 1,10 Mrd bis 1,14 Mrd USD. Analysten hatten im Konsens einen bereinigten Nettogewinn von 0,38 USD je Aktie prognostiziert bei Erlösen von 1,03 Mrd USD. Bis 19.59 Uhr Ortszeit stieg der Kurs der Anteilsscheine auf nasdaq.com um 4,2% auf 33,80 USD. Citigroup büßten dagegen etwas an Boden ein, nachdem das US-Schatzamt den Verkauf von Staatsanteilen an der Bank bekannt gegeben hatte. Nach der Schlussglocke teilte das Finanzministerium mit, sich von 1,5 Mrd Stück oder 19,5% der Beteiligung getrennt sich haben. Den Erlös bezifferte das Schatzamt mit 6,2 Mrd USD. Nach anfänglich etwas stärkeren Verlusten kam der Kurs wieder leicht zurück, gegen 19.59 Uhr Ortszeit büßte er 0,3% auf 3,85 USD ein.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 1,94 Mrd   1,88 Mrd 
Gewinner        1.909 
Verlierer       1.179 
Unverändert        71 
 

INDIZES

DJIA            9.974    -0,7% 
S&P-500         1.068    -0,6% 
Nasdaq-Comp     2.196    -0,7% 
Nasdaq-100      1.796    -1,1% 

Leichter - Die Bullen hatten lange Zeit das Heft in der Hand gehalten, das sie am Vortag im späten Geschäft an sich gerissen hatten. Erneut in der letzten Handelsstunde mussten sie es wieder den Bären überlassen. Händler verwiesen zur Begründung der Abschläge auf einen unbestätigten Bericht der "Financial Times", wonach China seine Positionen europäischer Staatsanleihen überprüfen wolle, was den Euro am Abend unter die Schlüsselmarke von 1,22 USD gedrückt habe. Dabei hatten gute Konjunkturdaten den Markt zunächst gestützt. Der Finanzsektor hielt sich etwas besser als der Gesamtmarkt und profitierte von der Aussicht auf eine nicht so hart wie befürchtet ausfallende Reform des Bankensektors. Bank of America fielen um 0,1%, J.P.Morgan um 0,4%. Zyklische Werte gehörten eher noch zu den Gewinnern. So legten Caterpillar um 0,9% zu und General Electric um 0,4%. Boeing kletterten um 0,7%, nachdem Morgan Stanley die Aktie auf "Equalweight" von "Underweight" hochgestuft hatte.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  102-20/32    -9/32     3,19% 
30-Jährige  104-25/32   -21/32     4,10% 

Leichter - Händler verwiesen zur Begründung auf besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten, bevor im späten Geschäft der Kurssturz an den Börsen etwas stützte. "Es braucht nicht viel, um die Angst wieder in die Märkte zu tragen", sagte ein Händler mit Verweis auf den am Abend wieder deutlich gefallenen Euro und die weiter anfällige Marktstimmung. Überraschend starke Anstiege bei den Auftragseingängen in der US-Industrie sowie bei den Neubauverkäufen hatten die Konjunkturängste und damit die Flucht in risikoarme Anlagen wie die US-Treasuries zunächst gemildert, sagten Händler.

=== 
   DJG/reh/ros 
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(END) Dow Jones Newswires

May 27, 2010 01:35 ET (05:35 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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