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XETRA-START/DAX mit deutlichen Verlusten nach China-Daten

DJ XETRA-START/DAX mit deutlichen Verlusten nach China-Daten

FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt kommt es am Dienstag nach der Eröffnung zu deutlichen Abgaben. Bis 10.03 Uhr verliert der DAX 1,7% oder 101 auf 5.865 Punkte. Händler verweisen auf enttäuschende Konjunkturdaten aus China, die erneut Zweifel an der Erholung der Weltwirtschaft nährten. Das Wachstum im verarbeitenden Gewerbe Chinas hat sich den Einkaufsmanagerindizes zufolge im Mai verlangsamt.

Der von der HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex für China fiel auf 52,7 Punkte. Es war der zweite Indexrückgang in Folge, im April war der Einkaufsmanagerindex bereits auf revidiert 55,2 (vorläufig: 55,4) Zähler zurückgegangen. Daneben fiel der von der China Federation of Logistics & Purchasing (CFLP) veröffentlichte Einkaufsmanagerindex im Mai auf einen Stand von 53,9 Punkten. Im April hatte dieser Purchasing Managers Index (PMI) noch bei 55,7 Zählern gelegen.

Auch Sorgen um das Bonitätsrisiko Frankreichs werden als Grund für die Aktienschwäche genannt. Nicht nur Aktien, auch der als Risikowährung eingestufte Euro gerät unter deutlichen Abgabedruck und fällt unter die Marke von 1,22 USD. Zugleich wird der als sicherer Hafen geltende Rentenmarkt nachgefragt. Die Investoren warten nun auf die Bekanntgabe des US-ISM für das verarbeitende Gewerbe. Auch beim ISM wird ein Rückgang erwartet und zwar auf 58,7 von 60,4 Zählern. "Allerdings gab es im April einen regelrechten Sprung", so der Marktteilnehmer.

Charttechnisch ist der DAX unter die Unterstützung bei 5.900 Punkten gefallen. Bis zur wichtigen 200-Tage-Linie bei 5.795 Punkten ist es aber noch eine weite Strecke.

Unter Druck stehen vor allem zyklische Werte und Bankentitel. Während Zykliker von der Aussicht auf eine schwächere Weltkonjunktur belastet werden, lastet die Unsicherheit über mögliche negative Nachrichten aus dem Bankensektor auf der Branche. Nach Einschätzung der UniCredit wird es in den kommenden Wochen wohl zu weiteren Fusionen in Spanien bzw zu Übernahmen durch die spanische Zentralbank kommen.

Im frühen Geschäft verlieren Daimler 1,7% auf 40,32 EUR, Allianz 2% auf 79,72 EUR, BMW 2,3% auf 37,01 EUR, MAN 2% auf 68,40 EUR, Salzgitter 2,6% auf 51,20 EUR oder ThyssenKrupp 2,4% auf 21,42 EUR. Unter den Bankaktien geben Deutsche Bank 2,1% auf 47,38 EUR oder Commerzbank 2,8% auf 5,64 EUR nach.

BASF stehen laut Händlern mit einem Investorentag im Blick. "Die Frage ist, ob der Konzern höhere Einstandspreise überwälzen kann", so ein Marktteilnehmer. Das wäre positiv und unterstreiche die Wende von BASF zu einer optimistischeren Haltung, ergänzt er. Die Aktie kann sich dem Abwärtstrend bei Zyklikern aber nicht entziehen und fällt im frühen Geschäft um 2,3% auf 42,05 EUR.

K+S liegen gegen den Trend fester im Markt. Die Analysten von Metzler haben die Aktie nach Händlerangaben auf die Kaufliste genommen mit einem Kursziel von 43 EUR. Händler verweisen auch auf die Konsolidierungsfantasie in der Branche. "Weitere Übernahmen sind möglich", so ein Marktteilnehmer. Daneben könnten Wettbewerber wie Monsanto langsam einen Boden ausbilden. K+S gewinnen 0,3% auf 36,70 EUR.

Wacker Chemie können dagegen nicht von der Ankündigung höherer Preise für Polymere profitieren. Die Aktie verliert 2,3% auf 99,75 EUR.

DJG/mpt/flf 
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(END) Dow Jones Newswires

June 01, 2010 04:04 ET (08:04 GMT)

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