DJ DEVISEN/Euro erholt sich - Schweiz interveniert vermutlich
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Dienstag am späten Nachmittag zum Dollar ruckartig nach oben gesprungen und hat ein Tageshoch bei 1,1989 USD markiert. Ein Händler sagte, dass kein unmittelbarer Anlass für die rasche Bewegung erkennbar sei. Anschließend kam die Gemeinschaftswährung wieder leicht zurück
Zuvor hätten besorgte Äußerungen der Ratingagentur Fitch zu den britischen Staatsfinanzen den Euro unter Druck gesetzt, sagt ein anderer Marktteilnehmer. "Die Eurozone steht im Fokus, noch einen Fall Griechenland wird der Euro kaum verkraften", so der Händler. Fitch meinte, die Herausforderung für den britischen Haushalt sei gewaltig. Solche Aussagen dämpften weltweit die Risikobereitschaft, und eine sinkende Risikobereitschaft geht laut Händlern derzeit zu Lasten des Euro.
Der Schweizer Franken war am Nachmittag auf ein neues Allzeithoch von 1,3746 CHF je Euro gestiegen und gab anschließend ruckartig nach. Gegen 17.45 Uhr steht er noch bei 1,3810 CHF je Euro. "Da hat offensichtlich die Schweizer Nationalbank wieder was gemacht", sagt ein Händler, "Die Aufwertung war ihr wohl zu viel". Die Zentralbank hat nach verbreiteter Ansicht in den vergangenen Wochen wiederholt am Devisenmarkt interveniert, um die rasche Aufwertung der Landeswährung zu dämpfen.
Auf technischen Widerstand trifft die Gemeinschaftswährung bei 1,2150 USD, heißt es am Markt. Die Feinunze Gold ist zum Londoner Nachmittag-Fixing mit 1.246 USD festgestellt worden, nachdem sie dort am Vormittag mit 1.248 USD gefixt worden war. Am Vormittag war die Feinunze vorübergehend erstmals knapp über 1.250 USD gehandelt worden.
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Europa Europa Europa
(17.45) (12.30) (8.00)
EUR/USD 1,1975 1,1924 1,1975
USD/JPY 91,15 91,52 91,75
EUR/JPY 109,14 109,12 109,88
EUR/GBP 0,8322 0,8275 0,8250
EUR/CHF 1,3810 1,3827 1,3892
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DJG/gei/raz
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June 08, 2010 11:50 ET (15:50 GMT)
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