Anzeige
Mehr »
Freitag, 31.07.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Vor China-Exportstopp: Firma könnte sich Zugriff auf 12-Mrd.-$-Chance sichern
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
285 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Fitch: BP muss wegen Ölpest keine Assets verkaufen

DJ Fitch: BP muss wegen Ölpest keine Assets verkaufen

LONDON (Dow Jones)--Der britische Ölkonzern muss nach Einschätzung der Ratingagentur Fitch keine Vermögenswerte veräußern, um für die Kosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko aufzukommen. Auch werde der Konzern als Konsequenz aus der Umweltkatastrophe voraussichtlich nicht aufgespalten, sagten Vertreter von Fitch Ratings.

Die Ratingagentur schätzt die Kosten für BP für die Eindämmung, Reinigung und Entschädigung im Zusammenhang mit dem Ölleck auf rund 6 Mrd USD, sagte Jeffrey Woodruff, Senior Director des Fitch-Teams Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Strafen für die Katastrophen könnten sich auf 2 Mrd bis 8 Mrd USD summieren, sagte er weiter. BP könne diese Kosten aus der Bilanz finanzieren, ohne Vermögenswerte verkaufen zu müssen.

Fitch hatte am Dienstag das langfristige Emittentenausfallrating und die Einstufung für die vorrangig unbesicherten Verbindlichkeiten der BP plc auf "BBB" von "AA" gesenkt. Das Kurzfristrating wurde auf "F3" von "F1+" reduziert. Als Grund für die Maßnahmen wurden Bedenken angeführt, die US-Regierung könne den Konzern zwingen, Milliarden an Dollar auf ein Treuhandkonto einzuzahlen, um für Schäden durch die Ölkatastrophe aufkommen zu können.

Demokratische Senatoren hatten gefordert, dass BP 20 Mrd USD auf ein Treuhandkonto einzahlt. Sollten sich BP-Chairman Carl-Henric Svanberg und US-Präsident Barack Obama stattdessen auf einen vernünftigen Mechanismus für die Zahlung von Entschädigungen wegen der Ölpest einigen, könnte sich das positiv auf das BP-Rating auswirken, sagte Richard Hunter, Chef bei Fitch für Unternehmensfinanzen in Europa, den Mittleren Osten, Afrika und Asien/Pazifik am Mittwoch.

Webseite: www.fitchratings.com 
 
   -Von James Herron, Dow Jones Newswires, 
   +49 (0)69 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com 
   DJG/DJN/ebb/has 
Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 16, 2010 10:53 ET (14:53 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Achtung, Korrektur!
Die Börsen laufen heiß. Trotz geopolitischer Krisen und steigender Zinsen klettern viele Indizes weiter Richtung Allzeithoch. Doch unter der Oberfläche zeigen sich erste Risse: Der Abverkauf bei Halbleiter-, KI- und Space-Aktien macht deutlich, wie schnell sich die Stimmung drehen kann.

Besonders gefährlich ist die aktuelle Gemengelage aus schwacher Saisonalität, dünner Liquidität in den Sommermonaten und historisch hohen Bewertungen. Selbst vermeintlich sichere Blue Chips sind inzwischen teuer bewertet und damit anfällig für Korrekturen. Gleichzeitig liefern technische Indikatoren erste Warnsignale. So werden viele Rekordstände nicht mehr bestätigt.

Für Anleger steigen die Risiken spürbar. Wer jetzt nicht genauer hinschaut, läuft Gefahr, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir fünf Aktien, bei denen die Abwärtsrisiken besonders hoch sind – und wo sich Gewinnmitnahmen oder sogar Short-Strategien anbieten könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die Korrektur Fahrt aufnimmt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.