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pressetext.de: Russland und Ukraine als Produktionsstandorte zunehmend attraktiv - Horváth & Partners: CEE-5-Märkte gesättigt, aber weiterhin gefragt

DJ pressetext.de: Russland und Ukraine als Produktionsstandorte zunehmend attraktiv - Horváth & Partners: CEE-5-Märkte gesättigt, aber weiterhin gefragt

Wien (pts/29.06.2010/11:00) - Die Managementberatung Horváth & Partners erwartet 
in den nächsten Jahren vermehrte Investitionen in Russland und der Ukraine. Eine 
aktuelle Studie zu den "Erfolgsfaktoren des Standortaufbaus in Zentral- und 
Osteuropa (CEE)" sieht in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (GUS) 
das größte Expansionspotenzial. Die Nachbarländer Österreichs (CEE-5) sind 
weiterhin interessant, jedoch zunehmend "gesättigt". 
 
Während Ökonomen die weitere wirtschaftliche Entwicklung der CEE-Länder 
differenziert betrachten, schätzen Manager mit überwiegender Mehrheit die 
CEE-Region als Produktionsstandort wie Absatzmarkt weiterhin attraktiv ein. Die 
zunehmende wirtschaftliche Reife der CEE-5-Region hat aber zu steigenden 
Lohnkosten und einem härteren Wettbewerb geführt. Daher zeigt sich ein klarer 
Trend Richtung Osten: Beinahe zwei Drittel der befragten Unternehmen sehen die 
GUS-Staaten als zukunftsträchtigen Produktionsstandort. Lediglich je ein Viertel 
der befragten Unternehmen sehen die CEE-5 und die baltischen Länder bzw. die 
"EU-Neulinge" Rumänien und Bulgarien als potenzielle Fertigungsstandorte. 
 
Bis dato befinden sich erst zehn Prozent der Produktionsstätten in CEE im 
GUS-Raum. Mehr als die Hälfte österreichischer, deutscher und Schweizer Firmen 
ist in den reifen CEE5-Märkten und in den baltischen Staaten ansässig. Über 20% 
haben Standorte in den "neuen" EU-Beitrittsländern Rumänien und Bulgarien. 
"Russland und die Ukraine sind nun die Top-Kandidaten für den Aufbau von 
Produktionsstandorten in den nächsten fünf Jahren", folgert Christoph Kopp, 
Studienleiter bei Horváth & Partners in Wien. Es folgen mit einigem Abstand 
Rumänien, die Türkei, Polen, Weißrussland und Kroatien. 
 
Der Trend Richtung Osten zeigt sich auch im durchschnittlichen Alter der 
Fertigungsstandorte: Während Firmenableger in CEE-5 und in den baltischen 
Ländern im Schnitt vor acht Jahren gegründet wurden, bestehen Standorte in 
Südosteuropa, Rumänien und Bulgarien durchschnittlich sechs Jahre, 
Niederlassungen in den GUS-Staaten erst rund zwei Jahre. 
 
Niedrige Lohnkosten und hohes Absatzpotenzial 
 
Als künftiger Produktionsstandort sind die GUS-Staaten aufgrund ihrer niedrigen 
Lohnkosten (Industriearbeiter verdienen dort nur rund ein Zehntel ihrer Kollegen 
in Österreich) und wegen des großen und wachsenden Absatzmarktes hoch attraktiv 
- trotz teilweise instabiler politischer Lage, ineffizienter öffentlicher 
Verwaltung und schlechter Infrastruktur. 
 
Anders als bei den meisten Produktionsstandorten, die nach der Öffnung des 
Eisernen Vorhangs in der CEE-Region als rein verlängerte Werkbank errichtet 
wurden, dienen die nun in den GUS-Staaten errichteten Standorte verstärkt auch 
der Versorgung der regionalen Märkte mit dort gefertigten Produkten. Den 
CEE-5-Ländern werden künftig neue Aufgabengebiete zukommen. Sie werden 
langfristig als möglicher Standort für CEE-Headquarters, technologie- und 
wissensintensive Fertigung und Shared Service Center eingestuft. 
 
Über 100 Unternehmen mit CEE-Erfahrung befragt 
 
Für die Studie "Erfolgsfaktoren der Standortverlagerung nach CEE" wurden 
insgesamt 111 Unternehmen aus der DACH-Region und aus unterschiedlichen Branchen 
befragt. Sie gaben Auskunft zu den sieben Standort- und Erfolgsfaktoren für ein 
Engagement in den CEE-Ländern. 68% aller Unternehmen gaben an, schon länger als 
drei Jahre in Zentral- und Osteuropa aktiv zu sein, der Rest ist zwischen ein 
und drei Jahren mit Produktionsstandorten vor Ort. 
 
Über Horváth & Partners 
 
Horváth & Partners ist eine unabhängige, international tätige 
Management-Beratung. Das 1981 in Stuttgart gegründete Unternehmen beschäftigt 
mehr als 400 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland, Österreich, der 
Schweiz, Ungarn, Rumänien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Durch die 
Mitgliedschaft bei "Highland Worldwide", einem internationalen Netzwerk 
unabhängiger Beratungsgesellschaften, sind die Consultants darüber hinaus in der 
Lage, Beratungsprojekte mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis 
der lokalen Gegebenheiten in weiteren wichtigen Wirtschaftsregionen der Welt 
durchzuführen. 
 
Im Mittelpunkt der Beratung stehen die Leistungssteigerung und die nachhaltige 
Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Organisationen. Die 
Kompetenz-schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Strategisches Management 
und Innovation, Prozessmanagement und Organisation sowie Controlling und 
Finanzen. Horváth & Partners begleitet die Kunden von der 
betriebswirtschaftlichen Konzeption bis hin zur Realisierung und nachhaltigen 
Verankerung durch die Verbindung mit dem Steuerungssystem. 
 
Rückfragen Österreich: 
Nora Wilhelm, Temmel, Seywald & Partner 
Tel: +43 1 4024851-170 
e-Mail: wilhelm@tsp.at 
 
Rückfragen Deutschland: 
Oliver Weber, Horváth AG 
Tel. +49 711 66919-71 
e-Mail: presse@horvath-partners.com 
 
Rückfragen Schweiz: 
Alexandra Stiegler, SPRIT communication 
Tel: +41 44 922 12 36 
e-Mail: stiegler@spritcom.ch 
 
(Ende) 
 
Aussender: Horváth & Partners Management Consultants 
Ansprechpartner: Nora Wilhelm; Temmel, Seywald & Partner 
Tel.: +43 1 4024851-170 
E-Mail: wilhelm@tsp.at 
 
Quelle: http://pressetext.com/news/100629024/ 
Fotos: http://pressetext.com/show_attach.mc?pte=100629024 
 
© pressetext Nachrichtenagentur GmbH http://www.pressetext.com - Die 
inhaltliche Verantwortung für redaktionelle Meldungen (pte) liegt bei 
pressetext, für Pressemitteilungen (pts) beim jeweiligen Aussender. Weitere 
Informationen erhalten Sie bei unserem Redaktionsservice unter 
info@pressetext.com oder Tel. +43-1-81140-300. 
 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 29, 2010 05:00 ET (09:00 GMT)

© 2010 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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