New York / Singapur (BoerseGo.de) - Die aktuelle Erholung der Weltwirtschaft hat einen fragilen Schatten. Davon geht Bloomberg zufolge der in Singapur ansässige Staatsfonds GIC durch dessen stellvertretenden Vorsitzenden Tony Tan aus. Die unsichere Lage könne die Welt in eine neue Rezession versetzen. Wegen der Schuldenkrise in Europa hätten die Risiken für die globale Erholung zugenommen. Für Gefahr sorge weiters die abflauende wirtschaftliche Dynamik in den USA und ein globaler Druck in Richtung Protektionismus. Es bestehe das Risiko für einen negativen Schock, wodurch die Weltwirtschaft rascher als erwartet in eine neue Rezession abgleitet.
Die starke Erholung im Bereich der weltweiten Industrieproduktion steuere auf einen Hochpunkt zu. Gleichzeitig steuere die Geld-und Haushaltspolitik einer Normalität entgegen. Dies betreffe insbesonders die großen Volkswirtschaften der Emerging Markets. Die in den Schwellenländern von Verantwortlichen aufgeworfene Sorge zur Lage der Haushalte wecke an den Märkten die Zuversicht über Aufstellung von glaubhaften Plänen zur Sicherung einer mittel-und langfristigen Haushaltspolitik bei gleichzeitiger Minimierung des negativen Einflusses auf das Wirtschaftswachstum. Zwar würden die Märkte das Augenmerk weiter auf Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und Italien legen, doch seien die Risiken für die USA, Großbritannien und Japan weiter hoch. Die Industrieländer hätten zur vollständigen Erholung aus der weltweiten Krise noch eine lange Zeit vor sich. Daneben gewinne der Einfluss der Emerging Markets-Länder wie etwa Brasilien, Russland, Indien und China immer mehr an Gewicht.
Die Weltwirtschaft dürfte 2010 um vier Prozent wachsen und 2011 mit einem geringeren Tempo expandieren. Das Wachstum in Asien liege unter Außerachtlassung von Japan 2010 bei voraussichtlich rund 8 Prozent. Davon würden China und Indien um 8 bis 10 Prozent wachsen. Die steigende Bedeutung der Emerging Markets mache einen höheren Investitionsanteil für diese Region erforderlich. Die Emerging Markets seien daher in weltweiten Portfolios bald als unverzichtbar anzusehen.
Die weltweite Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 habe zur Beschleunigung der Kräfteverlagerung zu den Schwellenländern geführt. Asien befinde sich am Anfang einer neuen Phase seiner Entwicklung. Für Asien stelle die Inlandsnachfrage ein Schlüsselfaktor bei der Produzierung von neuem Wirtschaftswachstum dar, zumal die Region bislang größtenteils von Exporten und umfassenden Infrastruktur-Investitionen abhängig gewesen ist. Aus der Aussicht zu Steigerungen bei Löhnen und Investitionsflüssen dürfte eine Stärkung von Währungen in der Region resultieren. Daraus gebe es ein stützendes Element für den Aktienmarkt und Finanzkonzerne. China stehe darüber hinaus vor Erhöhung seiner Anstrengungen für Forschung und Entwicklung und dem Einsatz von umweltfreundlichen Technologien, führte Tan im Rahmen einer Rede in Singapur weiter aus.
Die starke Erholung im Bereich der weltweiten Industrieproduktion steuere auf einen Hochpunkt zu. Gleichzeitig steuere die Geld-und Haushaltspolitik einer Normalität entgegen. Dies betreffe insbesonders die großen Volkswirtschaften der Emerging Markets. Die in den Schwellenländern von Verantwortlichen aufgeworfene Sorge zur Lage der Haushalte wecke an den Märkten die Zuversicht über Aufstellung von glaubhaften Plänen zur Sicherung einer mittel-und langfristigen Haushaltspolitik bei gleichzeitiger Minimierung des negativen Einflusses auf das Wirtschaftswachstum. Zwar würden die Märkte das Augenmerk weiter auf Griechenland, Portugal, Spanien, Irland und Italien legen, doch seien die Risiken für die USA, Großbritannien und Japan weiter hoch. Die Industrieländer hätten zur vollständigen Erholung aus der weltweiten Krise noch eine lange Zeit vor sich. Daneben gewinne der Einfluss der Emerging Markets-Länder wie etwa Brasilien, Russland, Indien und China immer mehr an Gewicht.
Die Weltwirtschaft dürfte 2010 um vier Prozent wachsen und 2011 mit einem geringeren Tempo expandieren. Das Wachstum in Asien liege unter Außerachtlassung von Japan 2010 bei voraussichtlich rund 8 Prozent. Davon würden China und Indien um 8 bis 10 Prozent wachsen. Die steigende Bedeutung der Emerging Markets mache einen höheren Investitionsanteil für diese Region erforderlich. Die Emerging Markets seien daher in weltweiten Portfolios bald als unverzichtbar anzusehen.
Die weltweite Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 habe zur Beschleunigung der Kräfteverlagerung zu den Schwellenländern geführt. Asien befinde sich am Anfang einer neuen Phase seiner Entwicklung. Für Asien stelle die Inlandsnachfrage ein Schlüsselfaktor bei der Produzierung von neuem Wirtschaftswachstum dar, zumal die Region bislang größtenteils von Exporten und umfassenden Infrastruktur-Investitionen abhängig gewesen ist. Aus der Aussicht zu Steigerungen bei Löhnen und Investitionsflüssen dürfte eine Stärkung von Währungen in der Region resultieren. Daraus gebe es ein stützendes Element für den Aktienmarkt und Finanzkonzerne. China stehe darüber hinaus vor Erhöhung seiner Anstrengungen für Forschung und Entwicklung und dem Einsatz von umweltfreundlichen Technologien, führte Tan im Rahmen einer Rede in Singapur weiter aus.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Huber Christoph, Redakteur)
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