New York (BoerseGo.de) - Nach Einschätzung des Leiters des 330 Millionen Dollar schweren auf Gold gestützten Lehrer-Pensionfonds Teacher Retirement System of Texas, Shayne McGuire, wird der Preis für die Feinunze Gold auf etwa 10.000 US-Dollar ansteigen. Der Finanzexperte begründet seine Prognose damit, dass - wenn größere Pensionsfonds nur ein Prozent ihrer Anlagegelder in das Edelmetall investieren würden - die Nachfrage so überwältigend das Angebot übersteigen würde, dass ein scharfer Preisanstieg unvermeidlich sei. Der jüngste Kursverlauf des Edelmetalls ist beeindruckend. Notierte die Feinunze Gold Ende 2008 noch bei 800 Dollar, so kletterte der Goldpreis aktuell auf über 1.300 Dollar. Aber es ist unwahrscheinlich, dass sich der Preis auf diesem Niveau nochmal verdoppeln werde. Inflation, selbst wenn sie sogar 10 Prozent erreichen würde- was unwahrscheinlich ist - würde Gold zu einer der großen Absicherung-Strategien machen. Investoren würden wahrscheinlich allerdings auf der Hut sein, in einen Rohstoff zu investieren, der so einen großen Preisanstieg hinter sich hat wie Gold. Aktionäre haben die gleiche Lektion mit ihren Aktien in der Zeit von 2006 bis 2009 erlebt, als der Dow Jones von 10.000 Punkten auf über 14.000 angestiegen und dann im März 2009 auf 6.600 Zähler abgestürzt ist. Ein Kursanstieg des Edelmetalls um das Siebenfache entsprechend den Erwartungen von McGuire bedeutet, dass sich die Pensionsfonds unter anderem gegen den Wert des Dollars, inflationstreibende Maßnahmen der Fed und die Inflation selbst absichern wollen.
Pensionsfonds haben eine Reihe von Anlagen, die sie für den Fall einer Rückkehr von Inflation für attraktiv halten. Dazu zählen andere Metalle, Aktien aus den Schwellenländern, Öl-Futures oder Private-Equity-Fonds, welche die Erzielung hoher Renditen vorweisen können. Auch Hedge-Fonds können langfristige Gewinne vorweisen, die deutlich den Gesamtmarkt übertroffen haben. Der Wert des Goldes hängt zu einem großen Teil von dem durch die Kaufkraft der Verbraucher angetriebenen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ab. Die Inflation, deren Ausmaß den Goldpreis beeinflusst, ist nicht nur bis auf fast Null zurückgegangen. Arbeitslosigkeit und die Immobilienpreise werden sie wahrscheinlich auf niedrigem Niveau halten. Wenn McGuire's Analysen richtig sind, dann könnte der Goldpreis in den nächsten Jahrzehnten 10.000 Dollar erreichen. Die heute vorliegenden makroökonomischen Faktoren und die für die nächsten Jahre wahrscheinlichen sollten allerdings zu einem Rückgang und nicht zu einem Anstieg des Goldpreises führen.
Pensionsfonds haben eine Reihe von Anlagen, die sie für den Fall einer Rückkehr von Inflation für attraktiv halten. Dazu zählen andere Metalle, Aktien aus den Schwellenländern, Öl-Futures oder Private-Equity-Fonds, welche die Erzielung hoher Renditen vorweisen können. Auch Hedge-Fonds können langfristige Gewinne vorweisen, die deutlich den Gesamtmarkt übertroffen haben. Der Wert des Goldes hängt zu einem großen Teil von dem durch die Kaufkraft der Verbraucher angetriebenen Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ab. Die Inflation, deren Ausmaß den Goldpreis beeinflusst, ist nicht nur bis auf fast Null zurückgegangen. Arbeitslosigkeit und die Immobilienpreise werden sie wahrscheinlich auf niedrigem Niveau halten. Wenn McGuire's Analysen richtig sind, dann könnte der Goldpreis in den nächsten Jahrzehnten 10.000 Dollar erreichen. Die heute vorliegenden makroökonomischen Faktoren und die für die nächsten Jahre wahrscheinlichen sollten allerdings zu einem Rückgang und nicht zu einem Anstieg des Goldpreises führen.
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)
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