Anzeige
Mehr »
Sonntag, 18.01.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Saga Metals bestätigt weitere massive Titan-Treffer - Ressourcenmomentum nimmt Fahrt auf
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
398 Leser
Artikel bewerten:
(2)

INTERVIEW/Postbank-Retailvorstand rechnet mit stabilem Gewinn

DJ INTERVIEW/Postbank-Retailvorstand rechnet mit stabilem Gewinn

Von Madeleine Nissen und Ulrike Dauer 
Dow Jones Newswires 
 

BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Postbank AG rechnet im letzten Jahresviertel mit einer stabilen Gewinnentwicklung in ihrem Kerngeschäft, dem Retail Banking. "Der Gewinn vor Steuern wird im vierten Quartal auf dem Niveau des dritten Jahresviertels liegen", sagte Vorstand Michael Meyer im Interview mit Dow Jones Newswires. Im dritten Quartal war das Privatkundengeschäft mit einem Vorsteuergewinn von 213 Mio EUR der größte Ergebnistreiber der Bank gewesen.

Auch für das Jahr 2011 äußerte sich der für das Privatkundengeschäft verantwortliche Manager ungeachtet der starken Konkurrenz zuversichtlich. "Wir rechnen weiter mit stabilen Einnahmen", sagte Meyer.

Im deutschen Retail Banking wird auch in Zukunft ein rauer Wind wehen. "An dem hohen Margendruck wird auch die Konsolidierung im Sektor nichts ändern", sagte Meyer. An der grundsätzlichen Dreiteilung des deutschen Bankenmarktes ändere auch der Zusammenschluss einzelner Institute nichts.

Die Postbank wird gegenwärtig von der Deutschen Bank übernommen. Die Frankfurter halten derzeit gut 40% an dem Bonner Finanzinstitut und wollen es noch in diesem Jahr konsolidieren. Zusammengetan haben sich auch Commerzbank und Dresdner. Fusionsüberlegungen im Landesbankensektor sind dagegen wieder einmal im Anfangsstadium gescheitert: Die BayernLB ließen die Gespräche mit der WestLB kürzlich platzen.

Alle Probleme werden mit einer Fusion allerdings auch nicht gelöst. Das zeigen die aktuell schwachen Commerzbank-Zahlen im Privatkundengeschäft. Die Postbank beurteilt ihr eigenes Retail Banking unterdessen als stabil, auch wenn die neuen Bankenvorschriften ihren Tribut forderten, wie Meyer sagte: "Die Regulierung betrifft uns auch im Retail Banking." Zu den höheren Kapitalanforderungen kämen auch Vorschriften im Kundenverkehr, die Zeit und Geld kosteten.

Umso strenger achten die Bonner auf ihre Kosten. "Mit unserem Kostensenkungsplan kommen wir gut voran", sagte der Vorstand. Bis Ende 2012 will die Bank 145 Mio EUR und damit 5% weniger ausgeben als im Jahr 2008. Eine Ausweitung dieser Maßnahmen sei aber nicht geplant.

Am Geschäft der Postbank soll sich nach der mehrheitlichen Übernahme durch die Deutsche Bank nichts ändern. "Unser Geschäftsmodell setzt auf einfache Produkte und hat sich als robust erwiesen; daran wird nicht gerüttelt", betonte Meyer. Zwar habe die Postbank mit Spareinlagen von mehr als 50 Mrd EUR wie andere Institute auch unter dem niedrigen Zinsniveau gelitten, konnte dies aber mit anderen Geschäftsbereichen wieder ausgleichen. "Gerade das Einlagengeschäft hat uns in der Krise massiven Rückenwind gegeben", sagte Meyer.

Wachsen will die Postbank zunächst einmal nur organisch: "Deutschland bleibt dabei unser wichtigster Markt." Ob das Zusammengehen mit der Deutschen Bank auch Möglichkeiten biete, das Geschäft international zu erweitern, ließ Meyer offen. "Derzeit konzentrieren wir uns auf den deutschen Markt; eine Ausweitung auf andere europäische Länder steht konkret nicht auf der Agenda."

Webseite: www.postbank.de 
 
-Von Madeleine Nissen und Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires; 
+49 (0)69 - 29725 115, madeleine.nissen@dowjones.com 
DJG/maw/jhe/rio 
 

(END) Dow Jones Newswires

November 23, 2010 04:00 ET (09:00 GMT)

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.

© 2010 Dow Jones News
Gold & Silber auf Rekordjagd
Kaum eine Entwicklung war 2025 so eindrucksvoll wie der Höhenflug der Edelmetalle. Allen voran Silber: Angetrieben von einem strukturellen Angebotsdefizit, explodierte der Preis und übertrumpfte dabei den „großen Bruder“ Gold. Die Nachfrage aus dem Investmentsektor zieht weiter an, und ein Preisziel von 100 US-Dollar rückt in greifbare Nähe.

Auch Gold markierte neue Meilensteine. Mit dem Durchbruch über 3.000 und 4.000 US-Dollar pro Unze hat sich der übergeordnete Aufwärtstrend eindrucksvoll bestätigt. Rücksetzer bleiben möglich, doch der nächste Zielbereich bei 5.000 US-Dollar ist charttechnisch fest im Blick. Die fundamentalen Treiber sind intakt, eine nachhaltige Trendwende aktuell nicht in Sicht.

Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das: Jetzt ist die Zeit, um gezielt auf starke Produzenten zu setzen. In unserem neuen Spezialreport stellen wir fünf Gold- und Silberaktien vor, die trotz Rallye weiter attraktives Potenzial bieten, mit robusten Fundamentaldaten und starken Projekten in aussichtsreichen Regionen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und von der nächsten Welle im Edelmetall-Boom profitieren!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.