Sixt Autovermietung hat mit dem
Münchner Autobauer BMW eine Rahmenvereinbarung für die
Lieferung von 100.000 Fahrzeugen bis 2015 geschlossen. Damit bauen
der Autovermieter und der Hersteller ihre Zusammenarbeit weiter aus,
teilte Sixt am Donnerstag in Pullach bei München mit. In Deutschland
unterhält Sixt im Jahresdurchschnitt eine Flotte von rund 45.000
Fahrzeugen, gut ein Viertel davon sind BMW. Ein Wagen bleibt im
Schnitt sechs Monate im Einsatz. Sixt fährt derzeit mit Schwung aus
der Krise und verdiente in den ersten neun Monaten gut fünfmal so
viel wie im gesamten Krisenjahr 2009./sbr/DP/alg
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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