Das brummende Geschäft bei VW lässt die mächtige Mitarbeitervertretung selbstbewusst in die
Verhandlungen über einen neuen Haustarifvertrag gehen. Vor der
ersten Gesprächsrunde an diesem Mittwoch fordert Betriebsratschef
Bernd Osterloh einen Abschluss, der deutlich über dem Zuwachs des
Flächentarifs in der Metallbranche liegt. Es gebe keinen Grund, von
der Eingangsforderung über sechs Prozent mehr Lohn für die rund
100.000 Beschäftigten der sechs westdeutschen Werke und der
Braunschweiger Finanztochter abzurücken.
"Die Belegschaft möchte, dass der Jubel über die guten Zahlen
des letzten Jahres sich auch in ihrem Portemonnaie wiederfindet",
sagte Osterloh in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.
Dennoch sei ein Abschluss mit Augenmaß nötig, damit die
Wettbewerbsfähigkeit von Volkswagen und die Sicherheit der
Arbeitsplätze mittel- und langfristig gewahrt bleibe./jap/DP/tw
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AXC0058 2011-01-18/10:01