Berlin (ots) - "Der Steuerstreit um die Anhebung der Werbungskostenpauschale von 920 auf 1.000 Euro hat die Regierungskoalition angesichts des sehr mageren Ergebnisses zu viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet", bedauert der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Führungskräfteverbandes ULA Ludger Ramme. Auch aus Sicht der Führungskräfte sei der Spielraum für nicht gegenfinanzierte Steuererleichterungen zurzeit denkbar gering, so Ludger Ramme.
Daher sollte die Koalition sich auf eine aufkommensneutrale Vereinfachung des Steuerrechts konzentrieren. Überfällig ist auch die im Koalitionsvertrag zugesagte Abmilderung der so genannten kalten Progression. "Die Beseitigung der 'schleichenden' Steuererhöhungen, die derzeit aus nicht inflationsangepassten Steuertarifen resultieren, würde einen wichtigen Beitrag zur Transparenz des Steuersystems leisten", betont der ULA-Hauptgeschäftsführer. Dies - in Verbindung mit einem strikteren, aber beherzt kommunizierten Sparkurs - habe dann auch mehr Potential für eine in die Zeit passende Steuerpolitik.
Der Deutsche Führungskräfteverband ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. Er vertritt ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament sowohl in Berlin als auch in Brüssel. Mit zehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet er den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland. Der Deutsche Führungskräfteverband ULA ist Mitglied in der CEC - European Managers, dem europäischen Dachverband für Führungskräfte mit rund 1,5 Millionen Mitgliedern.
Originaltext: Deutscher Führungskräfteverband ULA Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/13211 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_13211.rss2
Pressekontakt: Deutscher Führungskräfteverband ULA, Kaiserdamm 31,14057 Berlin Ansprechpartner: Timur Slapke, Presse und Öffentlichkeitsarbeit (030) 30 69 63-0, Fax (030) 30 69 63-13 presse@ula.de, www.ula.de
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