
In den USA sind VW-Dieselmotoren
Betroffen sind nach Angaben der US-Behörde der jüngste Golf,
Wagen vom Typ Jetta aus den Modelljahren 2009 und 2010 und die
Vorjahresmodelle des Audi
In den USA gingen laut NHTSA insgesamt 160 Beschwerden ein. In mehreren Fällen soll ein Defekt an der Einspritzpumpe während der Fahrt zu massiven Motorproblemen geführt haben. In Einzelfällen sollen der Behörde zufolge Motoren sogar vollständig ausgefallen sein, auch einen Unfall habe der technische Defekt bereits ausgelöst.
""Bei 50 bereits überprüften Wagen hatten 90 Prozent definitiv nicht unerhebliche Mengen Benzin im Tank", sagte der VW-Unternehmenssprecher. Volkswagen wolle in enger Zusammenarbeit mit der US-Behörde klären, wie es zu den Verunreinigungen kommt. Bereits wenige Milliliter Benzin können in einem modernen Diesel-Tank Schwierigkeiten auslösen. Die Wolfsburger hatten ihre Händler in den USA im Mai auf das Problem hingewiesen und mehrmals Änderungen an den Pumpen vorgenommen.
Erst im vergangenen Dezember hatten falsch verlegte Spritleitungen dem deutschen Autobauer viel Ärger auf dem US-Markt beschert. Damals mussten rund 377.000 Fahrzeuge in einem Massenrückruf zurück in die Werkstätten beordert werden. Unter den betroffenen Fahrzeugen war damals genau wie im aktuellen Fall die in den USA und Kanada sehr beliebte Mittelklasse-Limousine Jetta./cst had/DP/stb
ISIN DE0007664039 DE0007664005 DE0006757008
AXC0005 2011-02-13/14:20