DJ ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung
Daimler und Bosch machen bei E-Motoren gemeinsame Sache
Der Autohersteller Daimler will künftig gemeinsam mit dem weltgrößten Zulieferer Bosch Motoren für Elektroautos entwickeln und produzieren. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Stuttgarter Unternehmen unterzeichnet und verhandeln nun über die Gründung eines paritätisch geführten Joint Ventures. Noch im ersten Halbjahr wollen die zukünftigen Partner Vollzug melden.
adidas bestätigt Kartelluntersuchung in Japan
Die japanische Kartellbehörde Fair Trade Commission (FTC) hat die Büros der adidas-Tochter Reebok durchsucht. Sie werfen dem Unternehmen Preisabsprachen vor. Das Management von Reebok Japan kooperiere eng mit den Behörden in diesem Fall, sagte eine Sprecherin der adidas AG.
Außenwerbespezialist Ströer wächst 2010 um 13%
Nach dem Einbruch der Werbemärkte im vergangenen Jahr ist der Außenwerbespezialist Ströer 2010 wieder gewachsen. Mit Hilfe der zugekauften Aktivitäten stieg der Konzernumsatz um 13% auf 531,3 Mio EUR. Die Ströer Out-of-Home Media AG profitierte vor allem von der Vollkonsolidierung des Türkeigeschäfts seit September, die zu einer Verdoppelung der Einnahmen führte. In Deutschland fiel das Wachstum mit 4,2% moderater aus. Das organische Wachstum in der Gruppe gab Ströer mit 9,4% an.
Bosch und Samsung wollen Batterieproduktion für 500 Mio USD ausbauen
Der Automobilzulieferer Bosch will mit seinem Joint-Venture-Partner Samsung die Batterieproduktion in Südkorea ausbauen. Bis zum Jahr 2013 sollen dafür rund 500 Mio USD investiert werden, sagte ein Sprecher der Samsung SDI Co. Derzeit fertigt das Gemeinschaftsunternehmen, SB LiMotive Co, 50.000 wiederaufladbare Autobatterien pro Monat. In den kommenden drei Jahren sollen die Kapazitäten auf bis zu 400.000 Einheiten je Monat erweitert werden.
WestLB-Eigner fahren weiter dreigleisig - Kreise
Die Eigentümer und der Vorstand der WestLB treiben Kreisen zufolge weiterhin drei Pläne für die Sanierung bzw den Verkauf der einst stolzen Landesbank voran. Wie Dow Jones Newswires aus Finanzkreisen erfuhr, arbeiten Eigentümer und Vorstand weiter parallel am Verkauf der gesamten WestLB, an Plänen zur Schaffung einer Verbundbank sowie an einem Schrumpfungsmodell, das ein Abschmelzen der Bank um 30% vorsieht. Zu allen drei Lösungsmöglichkeiten werde man am Freitag bei der Brüsseler Wettbewerbsbehörde weiter konkretisierte Konzepte vorlegen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen zu Dow Jones Newswires.
Fiat stockt Anteil an Chrysler auf 30% auf
Fiat kommt dem Ziel, die Mehrheit an dem US-Automobilhersteller Chrysler zu übernehmen, schrittweise näher. Wie Chrysler bestätigte, ist der Anteil der Italiener um 5% auf mittlerweile 30% gestiegen. Die Aufstockung ist automatisch erfolgt, nachdem Fiat in den letzten Tagen zwei weitere Ziele im Rahmen einer Vereinbarung mit den Chrysler-Eigentümern erreicht hat.
BP und Rosneft wollen bisherige BP-Partner auszahlen - Zeitung
BP will den Weg für eine strategische Allianz mit dem russischen Ölkonzern OAO Rosneft freimachen. Dazu wollen die Briten ihre bisherigen Geschäftspartner ihres Joint Ventures TNK-BP auszahlen und können dabei auf Hilfe von Rosneft hoffen, wie die russische Zeitung Vedomosti berichtet. Das Geschäft, bei dem Rosneft Geld oder Aktien zuschießen will, soll ein Volumen von etwa 30 Mrd USD haben.
Nokia sieht schwächelnden Marktanteil bei Smartphones - FT
Nokia kann die Früchte der Allianz mit Microsoft in nächster Zeit noch nicht ernten. Der finnische Hersteller von Mobiltelefonen erwartet zunächst einen weiter sinkenden Anteil auf dem Markt für Smartphones, sagte der Vorsitzende des Nokia-Boards Jorma Ollila laut "Financial Times" (FT). Erst nach und nach dürften die Entwicklungen, die die Kooperation mit Microsoft hervorbringen soll, zum Tragen kommen.
Chevron erwartet gutes erstes Quartal dank steigender Ölpreise
Aufgrund steigender Ölpreise erwartet der Ölgigant Chevron für die ersten drei Monate des Jahres ein höheres Ergebnis als noch im Schlußquartal 2010. Wie der Konzern mitteilte, werde das Ergebnis nur leicht getrübt durch ein schwächeres Raffinerie- und Marketinggeschäft. Der Ausblick des nach Ausstoß weltweit zweitgrößten Ölkonzerns und die steigenden Preise dürften auf einen starken Anstieg der Quartalsergebnisse in der Ölindustrie hindeuten.
DJG/kla/sha(END) Dow Jones Newswires
April 12, 2011 05:30 ET (09:30 GMT)
Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.
