Die größten Tradingchancen im Aktiensegment. Heute mit Hochtief. Im ersten Quartal geriet der Baukonzern in die Verlustzone. Hohe Belastungen in Australien setzten Hochtief unter Druck. Der Nettoverlust betrug 169,5 Millionen Euro, nach 34 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr.
In unserer Rubrik 'RBS Trading Chance' blicken wir auf ein aktuelles Thema des Tages und zeigen, wie Sie in diesen Wert am besten investieren können. Heute: Hochtief. Der Baukonzern hat durch die Ergebnisbelastung ihrer australischen Tochter Leighton im ersten Quartal rote Zahlen geschrieben. Der Nettoverlust betrug 169,5 Mio EUR, nach einem Gewinn von 34 Mio EUR im Vorjahr, wie der Essener Baudienstleister am Montag mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit einem Minus von 174 Mio EUR gerechnet. Hingegen erhöhte sich der Auftragseingang auf 5,4 Mrd EUR.
Hochtief hatte im April die Jahresprognose deutlich nach unten revidieren müssen, nachdem bei der früheren Vorzeige-Tochter Leighton Probleme bei zwei Großprojekten bekannt wurden, die hohe Wertberichtigungen sowie eine anschließende Kapitalerhöhung notwendig machten. Für die ersten neun Monate hatte Leighton durch die Abschreibungen einen Verlust von 382 Mio AUD ausgewiesen. Die australische Tochter trägt sonst den Löwenanteil zum Gewinn von Hochtief bei. Positiv entwickelten sich dagegen die anderen Bereiche. Hochtief Americas, Hochtief Europe sowie die zum Verkauf stehende Concessions legten beim Gewinn zu.
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