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TAGESTHEMA
Die Federal Reserve will einem Pressebericht zufolge die US-Banken jährlichen Stresstests unterziehen und für den Fall, dass Institute durch die Prüfung fallen, die Auszahlung von Dividenden untersagen. Ein Entwurf für die neue Regel solle demnächst vom Board der US-Notenbank verabschiedet werden und innerhalb von einigen Wochen zur öffentlichen Diskussion gestellt werden, berichtet die "Financial Times" unter Berufung auf Bankmanager am Mittwoch in ihrer Internetausgabe. Hochrangige Mitarbeiter der Banken hätten begonnen, den Vorschlag mit Vertretern der US-Notenbank zu diskutieren.
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
16:30 DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
PROGNOSE: +1,10 Mio Barrel
zuvor: +3,78 Mio Barrel
MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR
DELL
Der US-Computerhersteller hat im ersten Quartal 2011/2012 dank starker Nachfrage von Unternehmenskunden und vorteilhafter Komponentenpreise fast mehr als dreimal so viel verdient wie im Vorjahreszeitraum und damit die Erwartungen übertroffen.
MÄRKTE AKTUELL (7.26 Uhr)
INDIZES
INDEX Stand +/- % S&P-500-Future 1.331,30 0,45 Nasdaq-Future 2.348,50 0,48 Nikkei-225 9.668,46 1,06 Hang-Seng-Index 23.016,74 0,51 Shanghai-Composite 2.874,31 0,76 Kospi 2.135,83 1,59
DEVISEN
. DEVISEN zuletzt +/- % (ggü 0.00 Uhr) EUR/USD 1,4272 0,3% EUR/JPY 115,7072 -0,2% EUR/CHF 1,2552 0,1% USD/JPY 81,0470 -0,5% USD/CHF 0,8794 -0,1% GBP/USD 1,6279 0,2% EUR/GBP 0,8768 0,1%
ÖLMARKT
Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag WTI/Nymex 98,25 96,91 USD Brent/ICE 110,73 109,99 USD
Der Ölpreis hat abermals nachgegeben, nachdem schwache Daten vom US-Immobilienmarkt neue Konjunkturängste geweckt hatten. Auf dem Markt lastete ferner die Aufwertung des Dollar. Der Juni-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI fiel an der New Yorker Rohstoffbörse Nymex zum Settlement um 0,5% bzw 0,46 USD auf 96,91 USD. Der Juli-Kontrakt auf Brent-Öl gab an der ICE um 0,8% bzw 0,85 USD auf 109,99 USD nach.
AKTIEN TOKIO (VERLAUF)
Fester - Der schwache Yen sorgt für Gewinne. "Neben den Entwicklungen an den Devisenmärkten gibt es nur wenige Impulse für die Marktentwicklung", so ein Teilnehmer. Die aktuelle Schwäche des Yen dürfte nach Einschätzung aus dem Handel nicht von längerer Dauer sein. Zudem würden sich die Anleger im Vorfeld der Bekanntgabe des japanischen Bruttoinlandsprodukts für das 1. Quartal am Donnerstag etwas zurückhalten. Für den weiteren Tagesverlauf sieht der Händler den Index in einer engen Spanne von 9.600 bis 9.680 Punkten. Bei den Einzelwerten zeigt sich keine klare Tendenz.
AKTIEN CHINA (VERLAUF)
Freundlich - Unterstützt von Banken- und Stahlwerten präsentiert sich die Börse mit Aufschlägen. Aus Sicht von Analysten dürften Schwergewichte der Bank- und Stahlindustrie eine mögliche Abschwächung des chinesischen Wirtschaftswachstums weitestgehend unbeschadet überstehen und eine Erholung anführen.
AKTIEN SEOUL (VERLAUF)
Sehr fest - Der Aktienmarkt baut die Gewinne aus dem frühen Handel noch aus. Nach der zuletzt schlechten Entwicklung bei Chemie- und Industriewerten, sei der Handel in diesen Branchen am Berichtstag von Schnäppchenkäufen dominiert, heißt es. Aus Sicht von Analysten steht der Index damit jedoch knapp vor einem Widerstand bei 2.150 Zählern. Das Bild bei den Werten aus dem Technologiesektor ist gemischt.
RÜCKBLICK US-MÄRKTE
US-NACHBÖRSE
Dell haben am Dienstag im nachbörslichen US-Handel auf nasdaq.com um 6,2% auf 16,89 USD zugelegt und damit positiv auf die Vorlage des Quartalsausweises reagiert. Der bereinigte Gewinn betrug 0,55 USD je Aktie, während Analysten 0,43 USD erwartet hatten. Für das Jahr zeigte sich Dell optimistischer als zuletzt und sieht das Umsatzwachstum zwischen 5% und 9% und das Gewinnplus operativ zwischen 12% bis 18%. Zuvor hatte Dell ein Plus beim Betriebsergebnis von 6% bis 12% in Aussicht gestellt.
NYSE-ECKDATEN
Vortag Umsatz (Aktien) 0,97 Mrd 0,90 Mrd Gewinner 1.298 Verlierer 1.778 Unverändert 29
INDIZES
DJIA 12.480 -0,6% S&P-500 1.329 unv. Nasdaq-Comp 2.783 +0,0% Nasdaq-100 2.344 +0,2%
Uneinheitlich - Zweifel an der Erholung der US-Wirtschaft belasteten die Kurse. Neben schwachen Konjunkturdaten verunsicherte der enttäuschende Ausblick von Hewlett-Packard (HP). Der Rückgang der Rohstoffpreise habe den Pessimismus verstärkt, sagten Händler. HP verloren 7,3%. Das Unternehmen hatte die Gewinnerwartungen für sein drittes Geschäftsquartal gesenkt. Auf der Verliererseite standen auch Konjunkturzykliker und Aktien rohstoffnaher Unternehmen wie Alcoa (-2,8%) und Chevron (-1,2%). Home Depot gewannen 1,1%. Die Baumarktkette hatte den Gewinn im ersten Quartal überraschend deutlich gesteigert und die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht. Umschichtungen in die als defensiv geltenden Versorger halfen die Verluste des Marktes zu verringern.
TREASURYS
Änderung Rendite 10-Jährige 100-3/32 +9/32 3,11% 30-Jährige 102-18/32 +27/32 4,22%
Freundlich - Konjunkturängste verschafften dem US-Anleihemarkt Zulauf. Enttäuschende Daten vom Immobilienmarkt und zur Industrieproduktion in den USA ließen die Anleger an einer tragfähigen Erholung der Wirtschaft zweifeln, sagten Händler. Viele Investoren hätten in den vergangenen Tagen Aktien, aber auch Gold, verkauft und die Mittel in Staatsanleihen umgeschichtet.
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May 18, 2011 01:34 ET (05:34 GMT)
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