Das Fazit der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2010/11 fällt für KWS Saat positiv aus. Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe zeigte sich vor allem von der Wachstumsdynamik im Segment Mais beeindruckt. Für die Zukunft und damit auch für Aktie ist der Experte optimistisch. Das Papier habe noch Luft nach oben, so Gabriel.
Das Saatzuchtunternehmen KWS Saat hat seine jüngst angehobene Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Demnach erwartet die im SDAX notierte Gesellschaft 2010/11 (per 30. Juni) einen Anstieg des Umsatzes um rund 10% auf 830 Mio EUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) soll um 40% auf 115 Mio EUR zulegen.
Richtig gut verdient hat das Unternehmen im traditionell starken dritten Quartal. Bei einem Umsatz von 505,2 (466,3) Mio EUR stellte sich der Überschuss nach Dritten auf 124,9 (120,9) Mio EUR. Das Betriebsergebnis erreichte 176,0 (170,3) Mio EUR, gestützt auch durch signifikante Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Vorräte im Segment Mais.
In den ersten drei Quartalen per Ende März kletterten die Einnahmen um fast 12% auf 656,2 Mio EUR. Dabei habe der Umsatzträger, das Segment Mais, die leichten Rückgänge im Segment Zuckerrüben kompensiert. Das Betriebsergebnis wuchs überproportional um gut 15% auf 136,4 Mio EUR. Unter dem Strich verblieb bei der KWS Saat AG, Einbeck, ein Gewinn von 92,8 (79,3) Mio EUR.
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