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Dow Jones News
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MIDDAY BRIEFING - Märkte

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FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Hongkong, Schanghai und Seoul bleiben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.

MÄRKTE AKTUELL (13.15 Uhr)

INDEX                   Stand      +-% 
Nasdaq-Future        2.317,75    -0,35 
S&P-500-Future       1.308,60    -0,29 
Euro-Stoxx-50        2.782,12    -0,02 
Stoxx-50             2.552,42    -0,42 
DAX                  7.091,15     0,24 
FTSE                 5.850,71     0,05 
CAC                  3.886,29    -0,09 
Nikkei-225           9.492,21    -0,66 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future            125,51       10 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Im Vorfeld der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes wird an Wall Street mit etwas leichteren Eröffnung gerechnet. Mögliche Enttäuschungen bei den Arbeitsmarktdaten seien bereits weitestgehend eingepreist, so dass größeres Potenzial eher auf der Oberseite bestehe, heißt es am Markt. Der Konsens rechne mit einem Zuwachs um rund 160.000 Stellen, aber selbst wenn es nur die Hälfte werde, dürfte das bereits einige Käufer wieder auf den Plan rufen, erwartet ein Händler. Weitere Impulse werden durch den anstehenden Bericht zu den Sanierungsfortschritten des griechischen Haushalts erwartet.

Unter den Einzelwerten geben Boeing in Frankfurt um 0,3% nach. Das Unternehmen rechnet mit einer Bestellung von 10 schweren Transportflugzeugen des Typs C-17 durch die indische Regierung. Bei Ford (-0,6%) könnten Gespräche mit Mazda über eine Auflösung des gemeinsamen Joint-Ventures in den USA für Kursbewegung sorgen. eBay gewinnen in Frankfurt 1,7%. Die Ebay-Tochter PayPal hat den elektronischen Zahlungsservice für AliExpress, eine Onlinehandelsplattform von Alibaba, eingestellt. Der Bruch deute auf ein Ende der Annäherung zwischen Ebay und Chinas größter und bekanntester Internetgruppe hin, heißt es.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

US 
    14:30 Arbeitsmarktdaten Mai 
          Beschäftigung ex Agrar 
          PROGNOSE: +160.000 gg Vm 
          zuvor:    +244.000 gg Vm 
          Arbeitslosenquote 
          PROGNOSE: 8,9% 
          zuvor:    9,0% 
          durchschnittliche Stundenlöhne 
          PROGNOSE: +0,05 auf 23,00 USD 
          zuvor:    +0,03 auf 22,95 USD 
    16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Mai 
          PROGNOSE: 54,0 Punkte 
          zuvor:    52,8 Punkte 
 
 

AKTIEN EUROPA

Uneinheitlich - Während die Kurse an den skandinavischen Börsen sowie in Zürich und Wien nach der dortigen feiertagsbedingten Pause deutlich fallen, ziehen sie in Paris, London, Frankfurt und Mailand etwas an. Spitzenreiter ist die Börse in Athen, dort gewinnt der Index mit der Hoffnung auf ein neues Hilfspaket für Griechenland gut 3%. Im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichtes sprechen Händler insgesamt von einem ruhigen Geschäft. Bei den Branchen-Indizes liegt der am Vortag schwache Automobil-Index mit einem Plus von 0,8% an der Spitze der Gewinner. Fiat ziehen um 3,7% an. Positiv wird im Handel gewertet, dass Fiat konsequent die Strategie umsetzt, eine Mehrheitsbeteiligung an Chrysler zu erlangen. Bei den Bankenaktien steigen Intesa San Paolo nach einer Kaufempfehlung um 1,6%. Der Sektor-Index notiert dagegen 0,5% im Minus. Am stärksten sind die Verluste bei den Rohstoff-Aktien, die im Schnitt um 1,2% nachgeben.

AKTIEN TOKIO

Leichter - In Erwartung des US-Arbeitsmarktberichts hätten die Anleger im Verlauf eine zunehmend abwartende Haltung eingenommen, hieß es. Nach der Serie schwacher US-Daten in dieser Woche habe der Markt bereits schwache Arbeitsmarktzahlen eingepreist. Versorger- und Bankenaktien seien angesichts der anhaltenden politischen Unsicherheiten in Japan nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima verkauft worden. Bei Ito En und Mitsubishi Chemical Holdings belasteten Gewinnmitnahmen, die Titel verloren 2,6% bzw 1,4%. Auf der Gewinnerseite standen unterdessen Mazda (+6,9%). Der Automobilhersteller will einem Zeitungsbericht zufolge seine Produktion in den USA aufgeben.

ANLEIHEN

Etwas fester - Die Kurse am Rentenmarkt haben nach einem wenig veränderten Start im Verlauf unter Schwankungen leicht zugelegt. Zwischenzeitlich ging es etwas nach unten, nachdem Konjunkturdaten aus der Eurozone etwas besser ausgefallen waren als erwartet. Die Rentenmärkte warteten auf den US-Arbeitsmarktbericht, der richtungsweisende Impulse geben dürfte. Darüber hinaus wird der Bericht der Troika aus EU, EZB und IWF zu den Sanierungsfortschritten des griechischen Haushalts erwartet. Davon hängt die Auszahlung der nächsten Tranche aus dem Hilfspaket ab. Das Tageshoch des Bund-Futures liegt bei 125,58%, das Tagestief bei 125,34%.

DEVISEN

Der Euro verteidigt zum Dollar die am Vortag eingefahrenen Gewinne. Der für den Nachmittag angekündigte US-Arbeitsmarktbericht sorge für einen ruhigen Handel. "Die Erwartungen sind bereits extrem niedrig, kommt es also zu einer positiven Überraschung, könnte das zu den Dollar stützenden Short-Eindeckungen führen", so ein Marktteilnehmer. Impulse könne auch der Bericht zu den Sanierungsfortschritten des griechischen Haushalts geben. Unterdessen kommt das Pfund Sterling nach einem schlechter als erwarteten PMI für den britischen Dienstleistungssektor etwas zu Euro und Dollar unter Druck. Die Feinunze Gold kostete zum Londoner Vormittag-Fixing 1.531,00 USD. Am Donnerstagnachmittag war sie dort mit 1.539,50 USD festgestellt worden.

Europa        Europa       New York 
                 (Fr., 13.15)  (Fr., 7.46)  (Do., Späthandel) 
EUR/USD          1,4490        1,4484       1,4489 
USD/JPY           80,55         80,68        80,90 
EUR/JPY          116,77        116,87       117,18 
EUR/GBP          0,8895        0,8862       --- 
EUR/CHF          1,2190        1,2217       --- 
=== 
DJG/kko/gos 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 03, 2011 07:17 ET (11:17 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

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