"Die Preisrückgänge, die jetzt am Markt zu beobachten sind, setzen alle Hersteller unter massiv Druck. Die Margen sind entsprechend weiter rückläufig", sagt Götz Fischbeck, Analyst bei der BHF Bank. Der Experte ist sich sicher: "Es wird einen Selektionsprozesse geben."
"Die Kapazitäten weltweit sind vorhanden um bis zu 40 Gigawatt an Solaranlagen herzustellen. Wir sehen die Weltnachfrage eher einmal bei der Hälfte dessen. Insofern: Ja, wir haben die Überkapazitäten und viele Hersteller mussten auch im zweiten Quartal ihre Produktion deutlich zurück nehmen und fahren zur Zeit bei 50 oder 60 Prozent Auslastung nur," so Götz Fischbeck von der BHF Bank im Gespräch mit DAF-Redakteur Sebastian Schick.
Fischbeck sieht jedoch die Chance, dass die Photovoltaik in Deutschland bis 2020 etwa 10 Prozent beitragen könnte. Allerdings sollte man sich jedoch nicht nur "an dieser Zahl alleine festhalten". "Wir gehen davon aus, dass das große Wachstum ausserhalb Europas stattfinden wird", so der Solar-Experte. Vor allem der nordamerikanische Markt sei ein wichtiges Segment, aber auch Länder in Nordafrika und Asien werden auf Sicht von drei bis fünf Jahren einen Beitrag leisten müssen. Als Schwierigkeit sieht Fischbeck, dass die Industrie aus einer sehr starken Wachstumsphase kommt. Der Übergang auf neue geographische Märkte vollziehe sich nicht nahtlos, so dass sich dort das Wachstum nicht eins zu eins fortsetzt, dass jetzt in Europa abflaut.
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Fischbeck sieht jedoch die Chance, dass die Photovoltaik in Deutschland bis 2020 etwa 10 Prozent beitragen könnte. Allerdings sollte man sich jedoch nicht nur "an dieser Zahl alleine festhalten". "Wir gehen davon aus, dass das große Wachstum ausserhalb Europas stattfinden wird", so der Solar-Experte. Vor allem der nordamerikanische Markt sei ein wichtiges Segment, aber auch Länder in Nordafrika und Asien werden auf Sicht von drei bis fünf Jahren einen Beitrag leisten müssen. Als Schwierigkeit sieht Fischbeck, dass die Industrie aus einer sehr starken Wachstumsphase kommt. Der Übergang auf neue geographische Märkte vollziehe sich nicht nahtlos, so dass sich dort das Wachstum nicht eins zu eins fortsetzt, dass jetzt in Europa abflaut.
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