Teil 2: Robert Halver (Baader Bank) und Burkhard Allgeier (Hauck & Aufhäuser) diskutieren mit Andreas Scholz die Top-Themen der Börsenwoche und die Folgen für die Märkte. Im Fokus: FED, EZB und die Griechenlandkrise.
Nach Ansicht von Robert Halver heisst das Motto für die DAX-Entwicklung in den kommenden Wochen: "Erst Pfui, dann Hui." Halver: "Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Markt noch ein wenig Luft holt und bis 6.800 fällt, um im Anschluss dann wieder durchstarten zu können." Allgeier sieht es ähnlich: "Unser Fahrplan für den DAX liegt in einer Bandbreite zwischen 6.800 und 7.800."
Die FED wird, so Allgeier weiter, trotz aller Probleme in den USA kein "QE3" starten. "QE2" hätte nach Ansicht von Allgeier "sowieso der Konjunktur nicht geholfen." Halver erwartet trotz Schuldenloch in den USA eine Fortsetzung der staatlichen Ausgabenpolitik. Im Hinblick auf Griechenland müsse über die Sommermonate etwas geschehen, dann eben, so Halver "ein neues, weiteres Hilfspaket". Allgeier dagegen drängte auf eine zügige Umschuldung. Die EZB, so Allgeier, werde im Juli den Leitzins auf 1.5% anheben. Einen weiteren "Durchmarsch" auf 2.5% erwarte er aber nicht.
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