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Dow Jones News
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(1)

MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat auf die Patentklage der Siemens-Lichttochter Osram mit einer Gegenklage reagiert. Wie die Samsung LED Co Ltd am Sonntag mitteilte, wurde die Klage gegen Osram Korea sowie zwei weitere Unternehmen, die Osram-Produkte in Korea vertreiben, beim Bezirksgericht Seoul eingereicht. Man werde beweisen, dass Samsung LED keine Patente von Osram verletzte, hingegen aber Osram Patente von Samsung, heißt es in der Klageschrift. Vor gut einer Woche hatte Osram Samsung sowie Firmen der LG-Gruppe wegen mutmaßlicher Patentrechtsverstöße verklagt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten zur Veröffentlichung an.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

AT&T

hat bei der Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) für die geplante Übernahme von Wettbewerber T-Mobile USA geworben. Dabei hob AT&T Inc vor allem Effinzienz- und Kapazitätsgewinne hervor.

ÖLMARKT

Sorte/Handelsplatz  aktuell   Freitag 
WTI/Nymex           98,76     99,29 USD 
Brent/ICE           118,50    118,78 USD 

Vor dem Hintergrund einer möglichen Fördererhöhung durch Saudi-Arabien haben die Ölpreise zum Wochenausklang nachgegeben und verzeichneten nach zuletzt drei Tagen mit Gewinnen eine schwache Tendenz. Der Juni-Kontrakt auf ein Barrel Leichtöl der Sorte WTI reduzierte sich um 2,64 USD oder 2,6% auf 99,29 USD. An der ICE fiel der Preis für Brentöl um 0,7% bzw 0,79 auf 118,78 USD.

MÄRKTE AKTUELL (7.24 Uhr)

DEVISEN

DEVISEN   zuletzt  +/- % (ggü 0.00 Uhr) 
EUR/USD    1,4341   0,1% 
EUR/JPY  115,4964   0,4% 
EUR/CHF    1,2129   0,4% 
USD/JPY   80,5350   0,3% 
USD/CHF    0,8456   0,3% 
GBP/USD    1,6227  -0,1% 
EUR/GBP    0,8838   0,1% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand  +/- % 
S&P-500-Future       1.264,60   0,06 
Nasdaq-Future        2.219,00   0,06 
Nikkei-225           9.433,94  -0,85 
Hang-Seng-Index     22.245,98  -0,78 
Shanghai-Composite   2.674,15  -1,15 
Kospi                2.029,14  -0,86 
 
 

AKTIEN TOKIO (VERLAUF)

Schwächer - Belastet von den schwachen Vorgaben von Wall Street zeigen sich die Kurse mit Abgaben. Eine leichte Abschwächung des Yen sorgt aber für eine Erholung von den Tagestiefs. Bei den Einzelwerten stehen vor allem die Autotitel unter Druck. So verlieren Toyota. Das Unternehmen erwartet beim Nettogewinn im laufenden Fiskaljahr einen Rückgang um 31% auf 280 Mrd JPY. Die Prognose der Analysten hatte bei rund 426 Mrd JPY gelegen. Auch Honda zeigen sich mit einem Minus. Hintergrund ist ein "Nikkei"-Bericht, wonach das Unternehmen für das laufende Fiskaljahr mit einem Absatz von rund 3,4 Mio Fahrzeugen, was 200.000 unter der letzten Schätzung des Auto-Herstellers liegt.

AKTIEN CHINA (VERLAUF)

Schwächer - Zur Begründung für die Abgaben wird unter anderem auf die negativen Vorgaben von Wall Street vom Freitag verwiesen. Die jüngsten Konjunkturdaten aus China hätten zudem gezeigt, dass die Liquiditätslage weiterhin angespannt sei. So fiel die Kreditvergabe im Mai auf 551,6 Mrd CNY und lag damit unterhalb des Durchschnittswerts von 650 Mrd CNY. Dies verstärke die Sorge vor kurzfristigen Maßnahmen der Notenbank zur Erhöhung der Liquidität trotz eines steigenden Inflationsdrucks, so ein Beobachter. Mit Abgaben zeigen sich unter anderem die Ölwerte vor dem Hintergrund des wieder zurückgefallenen Ölpreises.

AKTIEN SEOUL (VERLAUF)

Leichter - Nach Händler-Aussage gleichen sich Gelegenheitskäufe und Abgaben wegen der anhaltenden globalen Konjunktursorgen weitestgehend aus. Für den Index wird bei rund 2.030 Punkten eine nächste Unterstützung gesehen. Erneut zeigen sich Aktien der Schiffsbauer mit Kursaufschlägen. Zur Begründung wird auf die positiven Aussichten für den Auftragseingang aus dem Ausland verwiesen. Dagegen verzeichnen die Technologiewerte mit Abgaben. Hier gebe es verstärkt Sorgen, dass sich die schwache Nachfrage im IT-Bereich negativ auf die Ergebnisse der Unternehmen im zweiten Quartal auswirken könnte, heißt es.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Die Aktien von Gilead haben sich am Freitag im nachbörslichen Handel in New York mit einem deutlichen Minus gezeigt. Das Unternehmen hat von der Staatsanwaltschaft in Kalifornien die Aufforderung erhalten, eine Reihe von Dokumenten zu diversen Medikamenten zur Verfügung zu stellen. Gilead teilte mit, mit den Ermittlungsbehörden in vollem Umfang zu kooperieren. Die Titel verloren bis um 19.59 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com 2,1% auf 39,40 USD.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 1,01 Mrd   0,97 Mrd 
Gewinner          582 
Verlierer       2.423 
Unverändert       104 
 

INDIZES

DJIA            11.952  -1,4% 
S&P-500          1.271  -1,4% 
Nasdaq-Comp      2.644  -1,5% 
Nasdaq-100       2.221  -1,6% 

Schwach - Anhaltende Konjunktursorgen haben zum Wochenausklang für ein deutliches Minus an Wall Street gesorgt. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte schloss erstmals seit dem 18. März unter der Marke von 12.000 Punkten. Der Index beendete damit die sechste Woche in Folge mit einem Minus, was zuletzt im Oktober 2002 der Fall war. Belastet wurde das Sentiment auch von dem überraschenden Anstieg der US-Importpreise. Die Ölwerte standen mit dem fallenden Ölpreis stärker unter Druck. Exxon Mobil verloren 1,7% und Chevron gaben um 1,5% nach. Finanzwerte konnten sich gegen die Tendenz des Gesamtmarktes von ihren Abgaben wieder erholen und schlossen im Plus. So legten J.P.Morgan Chase um 0,2% zu und Bank of America-Merrill Lynch erhöhten sich um 1,4%.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige  101-9/32   +7/32      2,97% 
30-Jährige  103-8/32   +17/32     4,18% 

Fester - Die US-Anleihen haben am Freitag erneut von ihrem Status als "sicherer Hafen" profitiert und sich im späten Handel in New York mit Aufschlägen gezeigt. Damit erholten sich die Notierungen zudem von den Abgaben des Vortages, als es nach der enttäuschend verlaufenen Auktion 30-jähriger Titel zu Gewinnmitnahmen gekommen war. Die Entwicklung der griechischen Schuldenkrise sei verworren und Anleger gingen auf Nummer sicher. Insbesondere bei der Frage einer Beteiligung privater Gläubiger zur Entlastung des griechischen Staatshaushalts gebe es innerhalb des Währungsraums sehr unterschiedliche Standpunkte, sagte ein Teilnehmer.

=== 
DJG/ros 
 

(END) Dow Jones Newswires

June 13, 2011 01:32 ET (05:32 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
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