Investments in Emerging Markets sind zurzeit in der Breite nicht mehr gefragt, aber einzelne Schwellenländer haben Potenzial", berichtet Frank Mohr, Head of ETF Sales & Advisory bei der Commerzbank, der das Market Making verantwortet.
Auch Dr. Michael Vieker, Senior Portfoliomanager bei Avana Invest, eine auf ETFs spezialisierte Vermögens- und Fondsverwaltung, bestätigt: "Wir haben unserer Engagement bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel. Korea zurückgefahren". ETFs, die inzwischen zu fast allen Emerging Markets Zugang bieten, gelten als zuverlässiger Indikator, um Verschiebungen bei den Investitionen frühzeitig zu erkennen. Dabei ist die Auswahl nicht ganz ohne. "Sie müssen zunächst darauf achten, welchen Index Sie wählen", betont Frank Mohr. Um Klumpenrisiken zu vermeiden, sei oft der breitere Index der bessere. Dann unterscheiden viele Anleger nach der Replikationsmethode. "Nach unseren Erfahrungen ist die synthetische Replikation bei Emerging Markets präziser", berichtet Fondsmanager Vieker.
Schließlich müsse, so Mohr, der Anleger auf die Liquidität achten: "Wenn die Heimatmärkte geschlossen sind, ist der Spread meist breiter".
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