Zürich (ots) - Kriminelle Banden griffen im vergangenen Jahr mit
Hilfe aus der Schweiz Kunden von Raiffeisen und den Grossbanken
Credit Suisse und UBS an. Sie benutzten dazu den besonders
gefährlichen Trojaner Gozi, der von kaum einer Antiviren-Software
entdeckt werden kann. Die Hacker operierten bei ihren Attacken von
Russland aus. In Deutschland mussten mehrere Finanzinstitute ihr
Online-Banking zwischenzeitlich offline schalten, nachdem ihre Kunden
mit dem Trojaner Gozi angegriffen worden waren.
So weit ist es hierzulande nicht gekommen. In der Schweiz seien
durch die Attacke keine Kunden geschädigt worden, betonen die drei
betroffenen Banken. Raiffeisen, Credit Suisse und UBS erstatteten
dennoch bei den Strafverfolgungsbehörden Anzeige. Diese richtet sich
nicht nur gegen die unbekannten Hacker, sondern auch gegen einen
Schweizer Komplizen der Bande.
Ein Mittelschüler aus dem Kanton Aargau arbeitete mit der
Hackerbande zusammen. Gegen den inzwischen volljährigen Mann
ermittelt die Jugendanwaltschaft Aargau. Da der Verdächtige zur
mutmasslichen Tatzeit noch minderjährig war, droht ihm laut Gesetz
maximal eine Strafe von einem Jahr Haft. Gegen die Haupttäter
ermittelt in der Schweiz niemand: Verschiedene
Strafverfolgungsbehörden versuchen, sich den Fall gegenseitig
zuzuschieben.
Mehr dazu in der neuen «Handelszeitung».
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Weitere Auskunft erhalten Sie unter der Nummer: 043 444 59 00.
Hilfe aus der Schweiz Kunden von Raiffeisen und den Grossbanken
Credit Suisse und UBS an. Sie benutzten dazu den besonders
gefährlichen Trojaner Gozi, der von kaum einer Antiviren-Software
entdeckt werden kann. Die Hacker operierten bei ihren Attacken von
Russland aus. In Deutschland mussten mehrere Finanzinstitute ihr
Online-Banking zwischenzeitlich offline schalten, nachdem ihre Kunden
mit dem Trojaner Gozi angegriffen worden waren.
So weit ist es hierzulande nicht gekommen. In der Schweiz seien
durch die Attacke keine Kunden geschädigt worden, betonen die drei
betroffenen Banken. Raiffeisen, Credit Suisse und UBS erstatteten
dennoch bei den Strafverfolgungsbehörden Anzeige. Diese richtet sich
nicht nur gegen die unbekannten Hacker, sondern auch gegen einen
Schweizer Komplizen der Bande.
Ein Mittelschüler aus dem Kanton Aargau arbeitete mit der
Hackerbande zusammen. Gegen den inzwischen volljährigen Mann
ermittelt die Jugendanwaltschaft Aargau. Da der Verdächtige zur
mutmasslichen Tatzeit noch minderjährig war, droht ihm laut Gesetz
maximal eine Strafe von einem Jahr Haft. Gegen die Haupttäter
ermittelt in der Schweiz niemand: Verschiedene
Strafverfolgungsbehörden versuchen, sich den Fall gegenseitig
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