Von ihrem jüngsten Hoch Anfang Juni hat sich die Aktie von Washington Mutual fasst schon wieder halbiert. "Es sind wirklich nur noch Spekulanten hier in diesem Wert. Es ist nichts anderes als ein Wettschein auf die US-Gerichtsbarkeit", so Roland Hirschmüller, Chefaktienhändler Baader Bank. "Einen Gewinner kenne ich auf alle Fälle: Das sind die amerikanischen Rechtsanwälte."
Seit Mitte Mai hat sich die Aktie von Washington Mutual in etwa verdreifacht. Der 'Zock des Jahrhunderts' wurde eigentlich im Herbst letzten Jahres jäh beendet. Der damalige Bericht von Gerichtsprüfer Joshua Hochberg über die US-Bank Washington Mutual hatte alle Träume der WaMu-Aktionäre zunichte gemacht. Obwohl der Ablauf damals "nicht optimal" verlaufen sei, habe es seiner Ansicht nach keine unzulässigen Absprachen oder andere Verfehlungen gegeben, als Teile der ehemals größten Sparkasse der USA an JPMorgan für 1,9 Milliarden Dollar zwangsverkauft wurde.
Das sehen die WaMu-Aktionäre anders. Ihrer Meinung nach waren die Assets von Washington Mutual viel mehr wert. "Es stehen Summen von 7 Milliarden im Raum und das wäre eine ganz schöne Differenz zwischen 1,9 Milliarden und 7 Milliarden", so Hirschmüller. "Wenn diese Summen tatsächlich bezahlt werden würden, da könnte natürlich schon dann noch etwas übrig bleiben!"
Das sehen die WaMu-Aktionäre anders. Ihrer Meinung nach waren die Assets von Washington Mutual viel mehr wert. "Es stehen Summen von 7 Milliarden im Raum und das wäre eine ganz schöne Differenz zwischen 1,9 Milliarden und 7 Milliarden", so Hirschmüller. "Wenn diese Summen tatsächlich bezahlt werden würden, da könnte natürlich schon dann noch etwas übrig bleiben!"
Was das für die verbliebenen Aktionäre von Washington Mutual bedeutet, erfahren Sie im Interview.
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