Adhoc Mitteilung gemäß § 48d Abs. 1 BörseG
Wien (pta/30.06.2011/16:35) - Highlights
* Die Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 % auf EUR 66,1 Mio. zurück.
* In der Restrukturierung konnten erste Erfolge erreicht werden, diese schlagen
sich aber in erhöhten a.o. Aufwendungen und Rückstellungen nieder.
* Fokus auf langfristig erfolgreiche Länder und Eliminierung der Verlustbringer.
* Im Bereich der Konzernfinanzierung konnte ein umfassendes Finanzierungspaket
im Q1 erreicht erreicht werden - Reduzierungen einzelner regionaler Working
Capital Finanzierungen führen zunehmend zu Einschränkungen im operativen
Geschäft.
* In Österreich konnte der Turn-Around eingeleitet und erste Erfolge erzielt
werden. Die Ergebnisse mehrerer CEE Länder blieben jedoch unter dem
Vorjahrsquartal.
* Der noch nicht abgeschlossene Investoreneinstieg erschwert zunehmend die
operative Sanierung und führt damit insbesondere im 2. Halbjahr zu einer
Verschlechterung von Marktposition und Ergebnisaussichten.
Ergebnisse
in M EUR Q1 Q1 Q1
2011 2010 2010***
**
Umsatz 66,1 82.7 72,1
Operatives -3,0
Ergebnis*
EBIT -6,8 -5,9 -2,9
* vor Restrukturierungsaufwendungen
** Umsätze/Ergebnisse 2010 wie im Bericht zum 1. Quartal enthalten
*** reklassifiziert nach IFRS 5
Im 1. Quartal wurden insbesondere in der österreichischen Tochtergesellschaft
weitreichende Sanierungsschritte eingeleitet, welche bereits kommuniziert
wurden.
Im Finanzierungspaket wurde der Aufschub der 2011 fälligen Anleihen bis zunächst
1. April 2012 vereinbart und die Basis für einen Abschluss der intensiv
laufenden Investorengespräche geschaffen.
Die wesentlichen bisherigen Verlustbringer wurden entweder durch Insolvenz
geschlossen (Deutschland und die Schweiz), redimensioniert (Japan) oder einer
Sanierung zugeführt (Österreich). Erste Einsparungen konnten auch in der
Konzernmutter erreicht werden. Für die genannten Maßnahmen, deren positiven
Effekte erst in den Folgequartalen zu erwarten sein werden, fielen im 1. Quartal
einmalige Restrukturierungsaufwendungen an.
Aufgrund der bereits im Vorjahr eingeleiteten allgemeinen Sanierungsmaßnahmen
konnten die Material- und Personalaufwendungen umsatzparallel gesenkt werden.
Das operative Ergebnis (vor Restrukturierungsaufwendungen) beträgt EUR -3,0 Mio,
eine Verbesserung gegenüber dem auch die Ergebnisse der Ukraine und Moldawien
umfassenden Wert von -5,9 Mio des Vorjahres. Im Vergleich zu dem nach IFRS 5
reklassifizierten EBIT des Vorjahresquartal mit -2,9 Mio. ergibt sich keine
wesentliche Veränderung. Die Reklassifizierung nach IFRS 5 der durch Konkurs
geschlossenen Gesellschaften und aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen
Gesellschaften als "aufgegebene Geschäftsbereiche" führt dazu, dass die Umsätze
und Ergebnisse dieser Gesellschaften nicht in den o.g. Ergebnissen enthalten
sind und auch aus den entsprechenden Vorperiodenwerten eliminiert wurden.
Die Restrukturierungsaufwendungen 2011 umfassen primär Restrukturierungskosten
und außerordentliche Rechtsberatungskosten und sonstige Beratungskosten im
Zusammenhang mit dem Finanzierungspaket und der Vorbereitung des
Investoreneinstiegs in der Konzernmutter sowie in deutlich geringerem Maße in
Österreich und Japan.
Der Bericht zum 1. Quartal 2011 wird am 15. Juli 2011 veröffentlicht.
(Ende)
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June 30, 2011 10:35 ET (14:35 GMT)
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