Die letzte Börsenwoche stimmte Anleger zuversichtlich. Der DAX zeigte einen stabilen Aufwärtstrend. Auch die neu aufgeflammte Eurokrise und der Kursverlust der ThyssenKrupp-Aktie konnten die positive Entwicklung nicht aufhalten. Michael K. Foeller sieht keinen Grund, warum diese Tendenz nicht anhalten sollte.
Die letzte Börsenwoche hat Anlass zur Freude gegeben. Es gab zwar durchaus einige Stolpersteine, aber der DAX setzte seinen Aufwärtstrend unbeirrt fort. "Der DAX hat sich nicht von Dramendaten beeinflussen lassen", so Michael K. Foeller, Aktienhändler der IFC Kursmakler AG. Die Umsatzzahlen könnten etwas besser sein. Foeller ordnet das aber der alljährlichen Sommerflaute zu.
Die moderaten Erwartungen und vorsichtigen Schätzungen haben dazu beigetragen, das die veröffentlichten Zahlen dieser Woche die Erwartungen deutlich überstiegen haben. Michael K. Foeller meint daher optimistisch, dass die nächste Woche vielleicht schon das nächste Jahreshoch bringen könnte. Allerdings warnt er auch vor zu hohen Erwartungen. "Es gibt eine gute Basis, allerdings wird die Entwicklung schwankend nach oben gehen."
Die EZB hingegen geriet nicht ins Schwanken und erhöhte den Leitzins auf die erwarteten 1,5 Prozent. Michael K. Foeller prognostiziert, dass das noch nicht das Ende war. Wenn die Konjunktur sich weiterhin so aufhellt, müsse auch mit weiteren Zinserhöhungen gerechnet werden. "Wobei das jetzt nicht so ist, das wir da mit wahnsinnig großen Schritten nach oben gehen." Wie hoch die Erhöhung im September und Oktober ausfallen können, sehen Sie im Video.
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