An den Devisenmärkten gibt es aktuell hauptsächlich ein Thema, den Schuldenstreit in den USA. Eine Einigung der Politiker steht immer noch aus. Stichtag ist der 2. August. Allerdings gibt es laut Carolin Hecht von der Commerzbank selbst im Falle eines Scheiterns noch Schlupflöcher.
Der Kurs des Euro ist am Mittwoch unter die Marke von 1,45 US-Dollar gesunken. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde im Mittagshandel mit 1,4461 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel war der Euro noch zeitweise bis auf 1,4536 Dollar gestiegen. Der Euro sei durch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Eurolandes Zypern durch Moody's belastet worden, so die Einschätzung der Experten. Darüber hinaus konzentrieren sich die Devisenmärkte weiter auf die USA. Der Schuldenstreit ist noch nicht beendet. Außerdem stehen in dieser Woche noch Konjunkturdaten an, die den Dollar belasten könnten.
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