In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 (bis 30.9.) stieg
der Umsatz der Dr. Hönle AG um 28 Prozent auf 32,1 Millionen Euro. Dabei
explodierte das Ergebnis um 164 Prozent auf 3,4 Millionen Euro. Am 25.
August veröffentlicht der Spezialist für industrielle UV-Technologie die
Zahlen für das dritte Quartal. DER AKTIONÄR erwartet eine Fortsetzung des
dynamischen Wachstums. In dieser Periode anfallende Lizenzerträge aus dem
Klebstoffbereich in Höhe von 0,8 Millionen Euro sollten das EBIT im Q3 auf
mehr als 2,1 Millionen Euro (Vorjahr: 0,8 Millionen Euro) steigen lassen.
Der Umsatz dürfte sich um über elf Prozent auf 15,5 Millionen Euro
verbessert haben.
Ebenfalls positiv: Mit der in der vergangenen Woche gemeldeten Übernahme
eines 51-prozentigen Anteils an der Mitronic GmbH hat sich Dr. Hönle den
Zugang zu den großen Unternehmen der Autobranche gesichert. Analysten sehen
hier viel Spielraum für die Hebung von Synergien.
Vor dem Hintergrund der anhaltend guten Auftragslage dürfte das Geschäft
auch im Schlussquartal ordentlich brummen. Damit erscheint die aktuelle
Prognose, der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von 65
Millionen Euro sowie ein EBIT von neun Millionen Euro, deutlich zu
konservativ. Unter dem Strich dürfte der UV-Spezialist 2011/12 rund 1,25
Euro je Aktie verdienen. Für das nächste Fiskaljahr erwarten Analysten einen
Umsatzanstieg auf 77 Millionen Euro, ein EBIT von 11,6 Millionen Euro sowie
einen Gewinn je Aktie von mehr als 1,50 Euro. Damit wäre die Aktie mit einem
KGV von 6 ein Schnäppchen.
DER AKTIONÄR spekuliert mit dieser Position auf eine guten Newsflow und eine
Aufwärtsbewegung bis in den Bereich um 13 Euro.
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(END) Dow Jones Newswires
August 23, 2011 03:45 ET (07:45 GMT)


