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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Märkte (USA/Asien)

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TAGESTHEMA

In Japan wählt die Regierungspartei DPJ am Montag einen neuen Vorsitzenden. Der von den Parlamentsabgeordneten der Demokratischem Partei Japans (DPJ) gekürte neue Vorsitzende wird voraussichtlich am Dienstag vom Parlament zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Naoto Kan hatte nach heftiger Kritik an seinem Umgang mit der Tsunami-Katastrophe und dem Atomunfall von Fukushima am Freitag seinen Rücktritt erklärt.

Unter den fünf Kandidaten, die sich um den Parteivorsitz bewerben, gilt der 49-jährige Seiji Maehara als Favorit. Er war vor fünf Monaten wegen eines Verstoßes gegen Spendengesetze als Außenminister zurückgetreten.

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
    14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen Juli 
          Persönliche Ausgaben 
          PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
          zuvor:    -0,2% gg Vm 
          Persönliche Einkommen 
          PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
          zuvor:    +0,1% gg Vm 
 
    16:00 Ausstehende Hausverkäufe Juli 
          PROGNOSE: -1,0% gg Vm 
          zuvor:    +2,4% gg Vm 
 
 

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

NATURKATASTROPHE

Der Hurrikan "Irene" in den USA ist zum Tropensturm herabgestuft worden. Der Sturm habe noch Windgeschwindigkeiten von bis zu hundert Stundenkilometern, sein Zentrum habe New York erreicht, erklärte das Hurrikanzentrum der USA am Sonntag.

NYSE/Nasdaq

Die New York Stock Exchange (NYSE) und die Nasdaq planen für Montag einen regulären Handel. Alle Gebäude und Systeme seien überprüft worden, nachdem der Tropensturm "Irene" über New York hinweggezogen sei. Demnach seien alle Handelssysteme intakt.

APPLE

Der neue Apple-Chef Tim Cook soll von dem US-Computerhersteller eine Million Aktien bekommen.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlement)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex            85,49    85,37                0,1         0,12 
Brent/ICE           111,08   111,36               -0,3        -0,28 

Kursgewinne der Aktienmärkte und die Angst vor Hurrikan "Irene" stützten den Ölpreis. Der Verzicht der US-Notenbank auf neue Konjunkturstimuli traf auf zwiespältige Reaktionen. Daneben gab es Befürchtungen, dass der Ölmarkt wieder stärker unter Druck geraten könnte, falls "Irene" geringere Schäden als erwartet anrichtet.

METALLE

Metall               aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)         1.823,70      1.828,90     -0,3          -5,20 
Silber (Spot)          41,28         41,43     -0,4          -0,15 
Platin (Spot)       1.838,75      1.825,25      0,7          13,51 
Kupfer-Future           4,0965        4,099    -0,1           0,00 
 
 

MÄRKTE AKTUELL (7.35 Uhr)

DEVISEN (ggü 0.00 Uhr)

DEVISEN   zuletzt  +/- % 
EUR/USD    1,4535   0,3% 
EUR/JPY  111,4883   0,3% 
EUR/CHF    1,1747   0,4% 
USD/JPY   76,7065   0,0% 
USD/CHF    0,8083   0,1% 
GBP/USD    1,6391   0,3% 
EUR/GBP    0,8868   0,0% 
 
 

INDIZES

INDEX                   Stand  +/- % 
S&P-500-Future       1.187,70   0,99 
Nasdaq-Future        2.184,25   0,94 
Nikkei-225           8.854,37   0,64 
Hang-Seng-Index     19.879,51   1,51 
Shanghai-Composite   2.584,73  -1,05 
Kospi                1.833,35   3,06 
 
 

AKTIEN TOKIO (VERLAUF)

Fest - Die Aussagen von US-Notenbank-Gouverneur Ben Bernanke vom vergangenen Freitag machten Hoffnungen auf mögliche weitere monetäre Lockerungen, heißt es. Zudem würden die von einigen Anlegern im Vorfeld der Rede zu Absicherungszwecken eingegangenen Short-Positionen nun wieder aufgelöst. Die Blicke seien unterdessen auf den Ausgang der am Berichtstag stattfindenden Wahl zum neuen Chef der japanischen Regierungspartei DPJ gerichtet, deren Gewinner in dieser Woche zum neuen Ministerpräsidenten des Landes werden dürfte. Unter den Einzelwerten verteuern sich Sony um 3,3% . Daneben sind vor allem Immobilienwerte und Aktien aus dem marinen Transportsektor gesucht.

AKTIEN CHINA (VERLAUF)

Uneinheitlich - In Schanghai belastet die Ankündigung der chinesischen Zentralbank, die Mindestreserveanforderungen ausweiten zu wollen. Dies dürfte die Liquidität am Markt erneut verringern, befürchten Analysten. Hongkong zeigt sich nach positiven Vorgaben unterdessen fest. Banken- und Immobilienwerte führen führen die Verliererliste in Schanghai an. Hua Xia Bank geben um rund 4% nach, während China Vanke rund 1% einbüßen.

AKTIEN SEOUL (VERLAUF)

Sehr fest - Mit seiner Rede vom vergangenen Freitag habe US-Notenbank-Gouverneur Ben Bernanke Hoffnungen auf weitere quantitative Lockerungen gemacht, heißt es am Markt. Analysten zeigen sich mit Blick auf anhaltende Verkäufe ausländischer Investoren jedoch skeptisch über das weitere Aufwärtspotenzial am Markt. Solange die Schuldenkrise in Europa anhalte, dürften ausländische Anleger weiter Positionen abbauen, heißt es. Chemiewerte und Aktien von Schiffbauunternehmen profitieren nach den zuletzt starken Kursverlusten von Gelegenheitskäufen.

RÜCKBLICK US-MÄRKTE

US-NACHBÖRSE

Research In Motion (RIM) legten um weitere 0,9% zu, nachdem sie zuvor bereits um 3,4% gestiegen waren, gestützt von einer Hochstufung auf "Buy" durch Sterne Agee. Andere Technologiepapiere zeigten sch unterdessen ohne einheitliche Richtung. Während Microsoft um 0,9% nachgeben, zeigten sich Cisco unverändert. Intel zogen um 0,2% leicht an.

NYSE-ECKDATEN

Vortag 
Umsatz (Aktien) 1,11 Mrd   1,21 Mrd 
Gewinner        2.544       714 
Verlierer         506     2.354 
Unverändert        75        77 
 
 

INDIZES

Index                   Schlussstand  Bewegung %  Bewegung abs. 
Dow Jones Industrial       11.284,54         1,2         134,72 
S&P-500                     1.176,80         1,5          17,53 
Nasdaq-Composite            2.479,85         2,5          60,22 
Nasdaq-100                  2.161,97         2,6          53,76 
Nasdaq-100 After Hours      2.165,40 
 
 

Fester - Obwohl US-Notenbank-Chairman Ben Bernanke in seiner Rede auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole keine neuen Konjunkturstimuli ankündigte, linderte er nach Meinung von Beobachtern Ängste, dass die USA am Rande einer Rezession stehen. Bernanke mahnte zudem fiskalpolitische Reformen an, was bei den Anlegern ebenfalls gut ankam. Gesucht waren besonders konjunktursensitive Aktien. Dazu gehörten 3M (+2,3%), Alcoa (+2,3%) und Caterpillar (+2,3%). Boeing gingen um 2,9% höher aus dem Handel. Microsoft legten um 2,8% zu. Bank of America (+1,4%) stiegen im Tageshoch auf 7,98 USD, nachdem der Fernsehsender CNBC gemeldet hatte, die Bank verkaufe ihre Beteiligung von 10% an der China Construction Bank. Das Paket war unlängst auf 20 Mrd USD geschätzt worden.

TREASURYS

Änderung   Rendite 
10-Jährige   99-14/32  +12/32     2,19% 
30-Jährige  103-30732  +1-7/32    3,53% 

Fester - Schwache Konjunkturdaten stützten den Markt. Der Index der Uni Michigan für die Verbraucherstimmung war unter den Erwartungen geblieben, während die Abwärtsrevision des BIP im zweiten Quartal sich mit dem Ökonomenkonsens deckte. Kursgewinne an den Aktienmärkten bremsten den Anstieg der Anleihekurse kaum.

=== 
DJG/cln/kko 

(END) Dow Jones Newswires

August 29, 2011 01:39 ET (05:39 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
Software vor dem Comeback – diese 5 Aktien könnten durchstarten!
Während Halbleiter- und KI-Infrastrukturwerte von einem Hoch zum nächsten jagen, wurden viele Software-Aktien in den vergangenen Monaten regelrecht aus den Depots gedrängt. Die Angst vor Disruption hat Investoren zu einem radikalen Strategiewechsel veranlasst – mit der Folge, dass zahlreiche Qualitätsunternehmen heute auf Mehrjahrestiefs notieren.

Doch genau hier entsteht eine seltene Chance. Denn während die Bewertungen im Halbleitersektor inzwischen auf ambitionierten Niveaus liegen, ist der Bewertungsabschlag bei Software-Titeln so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig liefern viele Unternehmen weiterhin starke Wachstumszahlen und integrieren KI erfolgreich in ihre Geschäftsmodelle. Die Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und operativer Stärke könnte sich schon bald auflösen.

Für Anleger bedeutet das: antizyklisch denken und gezielt zugreifen, bevor der Markt dreht. Denn erste technische Signale deuten darauf hin, dass sich die Trendwende bereits anbahnt.

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