Die Notenbanken sorgen für Vertrauen. Die EZB plant zusammen mit der US-Notenbank Fed, der Bank of England, der Bank of Japan und der Schweizerische Nationalbank die Banken mit mehr Dollar-Liquidität zu versorgen. Wie die EZB mitteilte, sollen drei zusätzliche Repo-Geschäfte mit rund dreimonatiger Laufzeit begeben werden.
Nach der Ankündigung zusätzlicher Dollar-Tender durch die Notenbanken legte der DAX am Donnerstagnachmittag schlagartig stark zu und sprang über die Marke von 5.500 Punkten. Entsprechend der Nachricht zogen auch die deutschen Bankentitel kräftig an. Insgesamt gab es zu Handelsschluss keine Verlierer im DAX. Der Leitindex verließ den Handel mit einem Plus von 3,15 % bei 5.508 Zählern.
Im TecDAX traf es vor allem Aixtron heute hart. Der Konzern vermeldete eine Gewinnwarnung. Zeitweise verlor das Papier des LED-Herstellers über 20 Prozent. Als Grund nannte das Unternehmen erhöhte Abnahme-Risiken und Verzögerung bei den Auftrags-Eingängen. Aixtron rechnet nun mit einem Umsatz von 600 bis 650 Mio. €. Bisher war man von 800 bis 900 Mio. € ausgegangen. Die Ebit-Marge soll zwischen 25 % bis 30 %, statt 35 % liegen.
Neuigkeiten gab es heute auch von der IPO-Front. Gleich drei Unternehmen haben das Börsendebut verschoben. Die Gründe könnten kaum unterschiedlicher sein. Facebook plant sein IPO aus eigenen Interessen auf Ende 2012 zu verschieben, statt bislang Mitte des kommenden Jahres. Siemens hingegen hält zwar am Börsengang seiner Tochter Osram fest, macht jedoch den Termin von der Marktlage abhängig. Und Hapag Lloys wird sich wohl noch so lange gedulden müssen, bis es Klarheit über die finanziellen Eigentümer-Strukturen gibt.
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Im TecDAX traf es vor allem Aixtron heute hart. Der Konzern vermeldete eine Gewinnwarnung. Zeitweise verlor das Papier des LED-Herstellers über 20 Prozent. Als Grund nannte das Unternehmen erhöhte Abnahme-Risiken und Verzögerung bei den Auftrags-Eingängen. Aixtron rechnet nun mit einem Umsatz von 600 bis 650 Mio. €. Bisher war man von 800 bis 900 Mio. € ausgegangen. Die Ebit-Marge soll zwischen 25 % bis 30 %, statt 35 % liegen.
Neuigkeiten gab es heute auch von der IPO-Front. Gleich drei Unternehmen haben das Börsendebut verschoben. Die Gründe könnten kaum unterschiedlicher sein. Facebook plant sein IPO aus eigenen Interessen auf Ende 2012 zu verschieben, statt bislang Mitte des kommenden Jahres. Siemens hingegen hält zwar am Börsengang seiner Tochter Osram fest, macht jedoch den Termin von der Marktlage abhängig. Und Hapag Lloys wird sich wohl noch so lange gedulden müssen, bis es Klarheit über die finanziellen Eigentümer-Strukturen gibt.
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