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Hohe Risikovorsorge belastet Santander-Tochter Banesto

MADRID (Dow Jones)--Eine deutlich gestiegene Risikovorsorge infolge der sich abschwächenden Konjunktur macht der spanischen Banco Espanol de Credito SA (Banesto) zu schaffen. Das Nettoergebnis der Tochtergesellschaft der Großbank Banco Santander fiel nach Angaben vom Dienstag im dritten Quartal um 83% auf 11,6 Mio EUR. Analysten hatten mit knapp 57 Mio EUR gerechnet. Der Nettozinsertrag sank um 14% auf knapp 362 Mio EUR.

Die Risikovorsorge kletterte auf 186 (106) Mio EUR. "Das dritte Quartal war schwierig für das Bankgeschäft", teilte das Institut mit. Neben der anhaltenden konjunkturellen Schwäche in Spanien leidet Banesto unter der hohen Schwankungsanfälligkeit und der steigenden Unsicherheit an den Finanzmärkten.

Der Anteil Not leidender Kredite stieg von Juli bis September auf 4,65% (Vorjahr: 3,8%). Hinzu kommt ein Rückgang des Kreditportfolios um 7% im Vorjahresvergleich. Die harte Kernkapitalquote belief sich per Quartalsende auf 9% (8,03%).

Die Konzernmutter Banco Santander wird am 27. Oktober Zahlen für das dritte Quartal vorlegen.

-Von Christopher Bjork; Dow Jones Newswires; 
+49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com 
DJG/DJN/mgo/jhe 

(END) Dow Jones Newswires

October 11, 2011 04:09 ET (08:09 GMT)

Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.

© 2011 Dow Jones News
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