Daimler-Tochter Fuso setzt wieder auf Wachstum
Nachdem die heftigen Auswirkungen des Erdbebens in Japan überstanden sind, will die Daimler-Tochter Fuso wieder kräftig wachsen. Mittelfristig soll sich der Absatz verdoppeln, wie Unternehmenschef Albert Kirchmann erklärte. Zu diesem Zweck werden künftig verstärkt neue Märkte und Segmente beackert.
Tognum-Bestechungsskandal fordert erstes Opfer
Tognum-Vorstand Peter Kneipp ist über den mutmaßlichen Bestechungsskandal bei dem Motorenbauer gestolpert. Der Aufsichtsrat hat den Manager mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt, wie das Unternehmen mitteilte. Die Entscheidung fiel "in gegenseitigem Einvernehmen".
E.ON und RWE kaufen AKW-Grundstück in Wales für 200 Mio GBP
Die Energiekonzerne E.ON und RWE treiben ihre Pläne zum Bau von Atomkraftwerken in Großbritannien voran. Für 200 Mio GBP wurde nun am Standort Wylfa in Wales das Grundstück erworben, wie es in einer schriftlichen Stellungnahme einer RWE-Sprecherin hieß. Die Arbeit des Gemeinschaftsunternehmens Horizon Nuclear Power gehe wie geplant weiter, erklärte sie.
Wintershall und Gazprom tauschen Beteiligungen
Der Öl- und Gasförderer Wintershall und der Gazprom-Konzern weiten ihre Zusammenarbeit aus. Weitere Anteile an sibirischen Gasvorkommen der Russen sollen gegen Beteiligungen an Förderprojekten der BASF-Tochter getauscht werden. Kurt Bock und Alexej Miller, die Chefs von BASF und des russischen Unternehmens, unterzeichneten eine entsprechende Rahmenvereinbarung.
centrotherm photovoltaics kann Jahresprognose nicht mehr halten
Die Schwäche der Solarbranche macht der centrotherm photovoltaics AG einen Strich durch die Jahresplanung. Wegen Problemen mit der Finanzierung in Asien und dem Preisverfall bei Polysilizium kann der TecDAX-Konzern seine Jahresprognose nicht länger halten. centrotherm kündigte nur noch eine "leicht positive" EBIT-Marge für das laufende Jahr an. Bei Vorlage der Halbjahreszahlen hatte der Konzern noch von einer niedrigen zweistelligen EBIT-Marge gesprochen.
Fraport streckt die Fühler nach Brasilien aus
Nach Russland, Indien und China schaut sich die Fraport AG jetzt in Brasilien um. Das Unternehmen sei "sicherlich" daran interessiert, einen Flughafen in dem Land zu betreiben, sagte Fraport-Sprecher Robert Payne. In den so genannten BRIC-Ländern fehle Brasilien noch, während der Flughafenbetreiber in den anderen drei Staaten bereits aktiv ist.
Kartellamt äußert Bedenken gegen Kabel BW-Übernahme durch Liberty
Das Bundeskartellamt hat wettbewerbliche Bedenken gegen die Übernahme von Kabel Baden-Württemberg durch den US-Konzern Liberty Global. Die vorläufige Prüfung habe ergeben, dass der Zukauf von Kabel BW ein marktbeherrschendes Oligopol bei der TV-Bereitstellung für größere Liegenschaften über das Breitbandnetz verstärken würde, teilte die Bonner Behörde mit. Dabei geht es insbesondere um die Versorgung vieler Wohneinheiten, beispielsweise von Wohnungsbaugesellschaften.
S&P hebt Rating von Swiss Re auf "AA-", Ausblick stabil
Standard & Poor's (S&P) hat ihr Rating für Swiss Re auf "AA-" von "A+" angehoben. Der Ausblick sei stabil. Der schweizerische Rückversicherer habe die Risiken seines Assetportfolio erfolgreich reduziert und seine Wandelanleihe mit unbefristeter Laufzeit an Berkshire Hathaway zurückgezahlt, begründet die Ratingagentur den Schritt. Zudem habe der Rückversicherer seine Kapitalposition gehalten und den Nettogewinn stabilisiert.
Merck & Co kommt wieder auf die Erfolgsspur
Geringere Kosten und Erfolge mit wichtigen Medikamenten lassen den US-Pharmakonzern Merck & Co optimistischer in die Zukunft schauen. Nach einem unerwartet starken Quartal erhöhte der Konzern die Prognose für das Ergebnis im laufenden Jahr. Für 2011 erwartet Merck nun ein Ergebnis je Aktie zwischen 2,03 USD und 2,20 USD (zuvor: 1,95 bis 2,17 USD). Das Umsatzwachstum soll dabei eine mittlere einstellige Rate erreichen.
Chevron profitiert von Ölpreis und höheren Margen
Eine geringere Förderung hat den US-Ölkonzern Chevron im dritten Quartal nicht bremsen können. Höhere Ölpreise, eine bessere Raffineriemarge und Gewinne aus dem Verkauf von Unternehmensteilen ließen den Gewinn überproportional zum Umsatz steigen. Je Aktie verdiente die Chevron Corp mit 3,91 USD mehr als doppelt soviel wie im Vorjahr und auch klar mehr als von Analysten erwartet.
DJG/sha
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October 28, 2011 11:04 ET (15:04 GMT)
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