Frankfurt am Main (ots) - Die deutsche Wirtschaft verabschiedet sich vom Aufschwung: Nach fünf Monaten stetig nachlassender Dynamik ist die Industrie im Oktober erstmals seit zwei Jahren wieder leicht geschrumpft. Das zeigt der saisonbereinigte Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), der gegenüber September um 1,2 auf 49,1 Zähler sank und damit unter die psychologisch wichtige Referenzlinie von 50 Punkten rutschte. Werte oberhalb dieser Schwelle signalisieren Wachstum, Werte darunter stehen für einen Abschwung. Tiefer hatte der wichtige Konjunktur-Frühindikator zuletzt im Juli 2009 notiert.
"Zurzeit ist viel Psychologie im Markt. Die meisten Unternehmen sind angesichts der widersprüchlichen Konjunkturperspektiven verunsichert. Sie reagieren darauf, indem sie Lager abbauen und geplante Investitionsentscheidungen auf Eis legen", betonte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Freitag in Frankfurt.
Mit dem ersten, wenn auch geringfügigen Produktionsrückgang endete im Oktober eine 27-monatige Phase kontinuierlicher Ausweitungen. Ausschlaggebend hierfür war der unbefriedigende Auftragseingang bei Global Playern und KMU. Nachdem sich der Preisauftrieb seit seinem Rekordwert im Februar kontinuierlich abgeschwächt hatte, sanken die durchschnittlichen Einkaufspreise im Oktober mit 49,1 Zählern erstmals seit November 2009 wieder unter die 50-Punkte-Marke. Der saisonbereinigte Teilindex Verkaufspreise erreichte mit 51,4 Zählern den niedrigsten Wert seit März 2010.
Der "Markit/BME-Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, London, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager's Index (PMI).
Originaltext: Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43266 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43266.rss2
Pressekontakt: Ansichtsexemplare/Weitere Infos: Sabine Ursel Leitung Kommunikation Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Bolongarostraße 82, 65929 Frankfurt Tel.: 069/3 08 38-1 13, mobil: 0163/3 08 38 00 E-Mail: sabine.ursel@bme.de Internet: www.bme.de
"Zurzeit ist viel Psychologie im Markt. Die meisten Unternehmen sind angesichts der widersprüchlichen Konjunkturperspektiven verunsichert. Sie reagieren darauf, indem sie Lager abbauen und geplante Investitionsentscheidungen auf Eis legen", betonte Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), am Freitag in Frankfurt.
Mit dem ersten, wenn auch geringfügigen Produktionsrückgang endete im Oktober eine 27-monatige Phase kontinuierlicher Ausweitungen. Ausschlaggebend hierfür war der unbefriedigende Auftragseingang bei Global Playern und KMU. Nachdem sich der Preisauftrieb seit seinem Rekordwert im Februar kontinuierlich abgeschwächt hatte, sanken die durchschnittlichen Einkaufspreise im Oktober mit 49,1 Zählern erstmals seit November 2009 wieder unter die 50-Punkte-Marke. Der saisonbereinigte Teilindex Verkaufspreise erreichte mit 51,4 Zählern den niedrigsten Wert seit März 2010.
Der "Markit/BME-Einkaufsmanager-Index" (EMI) ist ein monatlicher Frühindikator zur Vorhersage der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Der Index erscheint seit 1996 unter Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt. Er wird von der britischen Forschungsgruppe Markit Economics, London, erstellt. Der Index beruht auf der Befragung von 500 Einkaufsleitern/Geschäftsführern der verarbeitenden Industrie in Deutschland (nach Branche, Größe, Region repräsentativ für die deutsche Wirtschaft ausgewählt). Der EMI orientiert sich am Vorbild des US-Purchasing Manager's Index (PMI).
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Pressekontakt: Ansichtsexemplare/Weitere Infos: Sabine Ursel Leitung Kommunikation Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) Bolongarostraße 82, 65929 Frankfurt Tel.: 069/3 08 38-1 13, mobil: 0163/3 08 38 00 E-Mail: sabine.ursel@bme.de Internet: www.bme.de
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