Die Aktie von Centrotherm ist in den letzten Monaten böse unter die Räder gekommen. Der Wert hat seit dem Frühjahrshoch bei 44 Euro mehr als 70 Prozent verloren. "Die Aktionäre brauchen jetzt gute Nerven", so Finanzvorstand Dr. Thomas Riegler. Auch wenn es operativ für den erfolgsverwöhnten Solarausrüster momentan nicht optimal läuft, wird Centrotherm laut Riegler gestärkt aus der Krise hervorgehen.
Der auf die Solarindustrie spezialisierte Anlagenbauer Centrotherm hat infolge des Nachfragerückgangs aus Asien einen herben Gewinneinbruch verbucht. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen noch 16,6 Millionen Euro, wie die im Tecdax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Blaubeuren (Baden Württemberg) mitteilte. Das ist nicht einmal mehr die Hälfte des Vorjahreswertes. Die Krise in der Solarbranche hat mittlerweile auch den erfolgsverwöhnten Maschinenbauer erreicht. Vor zwei Wochen hatte Centrotherm bereits den Ergebnisausblick für das laufende Jahr abgesenkt und erste Zahlen gemeldet. Danach hat sich das operativ Ergebnis in den neun Monaten bis Ende September mehr als halbiert auf 25,2 Millionen Euro. Der Umsatz stieg indes von 458,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 635,7 Millionen Euro. Auch für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem steigenden Umsatz. Abstriche bei den Aufträgen aus dem asiatischen Raum drücken jedoch immens auf die Profitabilität. So soll die operative Marge nun nur noch leicht "leicht positiv" ausfallen. Bisher war eine niedrige zweistellige Marge erwartet worden. (dpa-AFX)
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Der auf die Solarindustrie spezialisierte Anlagenbauer Centrotherm hat infolge des Nachfragerückgangs aus Asien einen herben Gewinneinbruch verbucht. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen noch 16,6 Millionen Euro, wie die im Tecdax notierte Gesellschaft am Donnerstag in Blaubeuren (Baden Württemberg) mitteilte. Das ist nicht einmal mehr die Hälfte des Vorjahreswertes. Die Krise in der Solarbranche hat mittlerweile auch den erfolgsverwöhnten Maschinenbauer erreicht. Vor zwei Wochen hatte Centrotherm bereits den Ergebnisausblick für das laufende Jahr abgesenkt und erste Zahlen gemeldet. Danach hat sich das operativ Ergebnis in den neun Monaten bis Ende September mehr als halbiert auf 25,2 Millionen Euro. Der Umsatz stieg indes von 458,4 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 635,7 Millionen Euro. Auch für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem steigenden Umsatz. Abstriche bei den Aufträgen aus dem asiatischen Raum drücken jedoch immens auf die Profitabilität. So soll die operative Marge nun nur noch leicht "leicht positiv" ausfallen. Bisher war eine niedrige zweistellige Marge erwartet worden. (dpa-AFX)
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