Die guten Geschäfte mit Besteck, Töpfen und Kaffeemaschinen bescheren dem Haushaltswarenhersteller WMF steigende Umsätze. Allerdings haben die Württemberger anhaltende Probleme mit anderen Elektrogeräten. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 670,7 Millionen Euro, wie der Konzern aus Geislingen am Mittwoch mitteilte. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) machte das Unternehmen einen Gewinn von 42,8 Millionen Euro, 85 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Ergebnis unter dem Strich wollte WMF aber nichts sagen.
Vor allem das Geschäft mit Besteck, Töpfen und Pfannen aber auch mit Kaffeemaschinen habe sich deutlich besser entwickelt als erwartet, hieß es. Mit diesem Segment verdiente das Unternehmen vor Zinsen und Steuern 36,5 Millionen Euro, 9,4 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. In der Sparte der Elektrokleingeräte (Princess, Petra), die WMF seit langem Sorgen bereitet, sank der Umsatz ingsgesamt hingegen um weitere drei Prozent auf 58,3 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern stand in diesem Geschäftsbereich ein Verlust von 10,5 Millionen Euro, damit fiel der Verlust rund sieben Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus. Die Gruppe beschäftigt knapp 6000 Mitarbeiter./mhe/DP/fn
AXC0131 2011-11-16/13:45


