Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nach den Verlusten der letzten Tage zunächst wieder etwas zulegen. Im Laufe des Nachmittags drehte die Richtung dann, die Gewinne schmolzen weg, so dass zur Schlussglocke ein Minus von 0,5 Prozent auf 5.428 Zähler zu Buche schlug. Belastend wirkten sich in erster Linie die Aussagen der Ratingagenturen aus. So hat Fitch erneut Warnungen in Richtung Frankreich gesendet und Portugal auf Ramschniveau herabgestuft. Standard & Poor's erhöhte zudem den Druck auf Japan. Ein wichtiges Thema bleiben die Euro-Bonds. Nach Presseangaben könnte die Bundesregierung nun doch ihre Zustimmung zu den bisher vehement abgelehnten Euro-Bonds geben. Rückenwind kommt indes vom ifo-Geschäftsklimaindex, der sich leicht von 106,4 auf 106,6 Zähler verbessert hat. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 105,3 Punkte gerechnet.
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