Bonn (ots) - Am 22. Juli 2011 erlebte Norwegen das Unfassbare. Ein Norweger zündet im Zentrum von Oslo eine gewaltige Bombe, tötet acht Menschen. Danach fährt er kaltblütig zu der 40 Kilometer entfernten Fjordinsel Ütöja und richtet dort ein Blutbad an.
Verkleidet als Polizist erschießt er 69 vorwiegend junge Menschen, Teilnehmer eines Sommercamps der sozialdemokratischen Jugend Norwegens. Das Land steht unter Schock, reagiert aber mit großer Einigkeit auf den Terror. Alle rücken zusammen nach den Anschlägen, auch Politik und Königshaus.
Jetzt, vier Monate danach, ist die Normalität scheinbar zurückgekehrt. Doch unter der Oberfläche sind die Wunden nicht verheilt, die Opfer sind traumatisiert und die Ermittlungen längst nicht abgeschlossen. Dabei soll schon im April der Prozess gegen Anders Behring Breivik beginnen. Eine Spurensuche von Hermann Bernd.
Film von Hermann Bernd (ZDF-Studio Kiel/PHOENIX, 2011)
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Verkleidet als Polizist erschießt er 69 vorwiegend junge Menschen, Teilnehmer eines Sommercamps der sozialdemokratischen Jugend Norwegens. Das Land steht unter Schock, reagiert aber mit großer Einigkeit auf den Terror. Alle rücken zusammen nach den Anschlägen, auch Politik und Königshaus.
Jetzt, vier Monate danach, ist die Normalität scheinbar zurückgekehrt. Doch unter der Oberfläche sind die Wunden nicht verheilt, die Opfer sind traumatisiert und die Ermittlungen längst nicht abgeschlossen. Dabei soll schon im April der Prozess gegen Anders Behring Breivik beginnen. Eine Spurensuche von Hermann Bernd.
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