Am 8.11.11 war hier von einem Kursanstieg der Drillisch-Aktie ausgegangen worden. Damals notierte die Aktie bei 5,91 Euro. Im Zuge einer ausgedehnten Korrektur wurde erwartet, dass der Kurs des mit Betrugsvorwürfen konfrontierten Telekom-Anbieters wieder bis in den bereich von 6,50 Euro ansteigen sollte. Mittlerweile legte der Kurs sogar auf 6,70 Euro zu.
Zur Umsetzung dieser riskanten Markterwartung wurde der Einsatz von folgenden Long-Hebelprodukten in Erwägung gezogen:
"Beispiel Call-Optionsschein vom 8.11.11:
Der Deutsche Bank-Call mit Basispreis bei 6 Euro, BV 1, fällig am 15.12.11, ISIN: DE000DB9A9C4, wurde beim Aktienkurs von 5,91 Euro mit 1,03 - 1,08 Euro gehandelt. Bei einem Kursanstieg auf 6,50 Euro innerhalb der nächsten Woche wird der Wert des Scheines auf etwa 1,55 Euro (+43 Prozent) ansteigen."
Beim Aktienkurs von 6,70 Euro wurde der Call mit 1,78 - 1,83 Euro (+65 Prozent) gehandelt.
"Beispiel Turbo-Call vom 8.11.11:
Der HSBC-Open End-Turbo-Call mit Basispreis und KO-Marke bei 3,2293 Euro, BV 1, ISIN: DE000TB7S426, wurde beim Aktienkurs von 5,91 Euro mit 2,77 - 2,82 Euro gehandelt.
Kann der Aktienkurs nun rasch wieder auf 6,50 Euro zulegen, dann wird sich der handelbare Preis des Turbos etwa bei 3,40 Euro (+21 Prozent) befinden."
Der handelbare Preis des Turbo-Call lag beim Aktienkurs von 6,70 Euro bei 3,65 - 3,73 Euro (+29 Prozent).
Dieser Beitrag stellt keinerlei Empfehlung zum Kauf oder Verkauf der Drillisch-Aktie oder von Hebelprodukten auf die Drillisch-Aktie dar. Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Quelle: hebelprodukte.de
