Der Energiekonzern RWE hat durch
den Verkauf von Aktien rund 2,1 Milliarden Euro erlöst. Die
insgesamt 80,4 Millionen Aktien seien zu 26 Euro das Stück bei
institutionellen Investoren platziert worden, teilte das Unternehmen
am Dienstag in Essen mit. Mit dem Geld will sich der vom
überraschenden Atomausstieg Deutschlands besonders hart getroffene
Konzern neue Wachstumsfelder erschließen. RWE hatte im August
angekündigt, sich im Laufe des Jahres durch den Verkauf von alten
und neuen Aktien bis zu 2,5 Milliarden Euro ins Haus holen zu
wollen./zb/tw
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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