Zürich (ots) - Das Management von Sulzer erhielt Anfang Woche
Besuch vom Betriebskomitee der niederländischen Tochter Sulzer Eldim,
wie die «Handelszeitung» weiss. Es wurde in Winterthur bei César
Montenegro vorstellig, dem Chef des Bereichs Oberflächentechnologie.
Die fünfköpfige Delegation wehrt sich mit der Übergabe einer Petition
gegen den geplanten Jobabbau im Werk Lomm. Sulzer will in der
Kleinstadt in den nächsten drei Jahren 60 bis 70 Stellen abbauen und
diese nach Ungarn verlagern.
Die niederländischen Mitarbeiter befürchten jedoch, dass über 100
Jobs gefährdet sind. «Wir haben Angst, dass dies der Anfang vom Ende
des Werkes in Lomm ist», sagt Gewerkschafter Dirk van Gestel. In der
Fabrik produzieren 350 Mitarbeiter Komponenten für Flugturbinen. Der
Betriebsrat schlug dem Management vor, Sulzer Eldim zu veräussern.
Das lehnt die Konzernleitung ab. «Wir haben nicht die Absicht zu
verkaufen», sagt Sprecherin Verena Gölkel. Jetzt will man
sozialverträgliche Modelle ausarbeiten.
Originaltext: Handelszeitung
Digitale Medienmappe: http://www.presseportal.ch/de/pm/100009535
Medienmappe via RSS : http://www.presseportal.ch/de/rss/pm_100009535.rss2
Kontakt:
Weitere Auskunft erhalten Sie unter der Nummer 043 444 59 00.
Besuch vom Betriebskomitee der niederländischen Tochter Sulzer Eldim,
wie die «Handelszeitung» weiss. Es wurde in Winterthur bei César
Montenegro vorstellig, dem Chef des Bereichs Oberflächentechnologie.
Die fünfköpfige Delegation wehrt sich mit der Übergabe einer Petition
gegen den geplanten Jobabbau im Werk Lomm. Sulzer will in der
Kleinstadt in den nächsten drei Jahren 60 bis 70 Stellen abbauen und
diese nach Ungarn verlagern.
Die niederländischen Mitarbeiter befürchten jedoch, dass über 100
Jobs gefährdet sind. «Wir haben Angst, dass dies der Anfang vom Ende
des Werkes in Lomm ist», sagt Gewerkschafter Dirk van Gestel. In der
Fabrik produzieren 350 Mitarbeiter Komponenten für Flugturbinen. Der
Betriebsrat schlug dem Management vor, Sulzer Eldim zu veräussern.
Das lehnt die Konzernleitung ab. «Wir haben nicht die Absicht zu
verkaufen», sagt Sprecherin Verena Gölkel. Jetzt will man
sozialverträgliche Modelle ausarbeiten.
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