Morgan Stanley hat das Kursziel für
Deutsche Post von 12,50 auf 13,25 Euro angehoben und die
Einstufung auf "Overweight" belassen. Das Potenzial für
Erlösanstiege über dem Konjunkturwachstum sowie für höhere Margen in
der Expresssparte DHL sei nicht ausreichend eingepreist, schrieb
Analyst Menno Sanderse in einer Studie vom Donnerstag. Der
Logistikkonzern sei finanzstark und lege den Fokus bei der
Kapitalallokation zuerst auf die Dividende./msx/gl/rum
Die Stimmung an den Märkten hat sich grundlegend gedreht. Während Tech- und KI-Werte zunehmend mit Volatilität und Bewertungsrisiken kämpfen, erleben klassische Versorger ein unerwartetes Comeback. Laut IEA und EIA steigt der globale Strombedarf strukturell weiter, nicht nur wegen E-Mobilität und Wärmepumpen, sondern vor allem durch energiehungrige KI-Rechenzentren. Energie wird damit zur zentralen Infrastruktur des digitalen Zeitalters.
Gleichzeitig rücken in unsicheren Marktphasen stabile Cashflows, solide Bilanzen und regulierte Renditen wieder stärker in den Fokus. Genau hier spielen Versorger ihre Stärken aus: berechenbare Erträge, robuste Nachfrage und hohe Dividenden – Qualitäten, die vielen Wachstumswerten aktuell fehlen.
Nach Jahren im Schatten der Tech-Rallye steigt nun das Interesse an Unternehmen, die Stabilität mit langfristigen Wachstumsthemen wie Netzausbau, Dekarbonisierung und erneuerbaren Energien verbinden.
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